WORKSHOPS

In der Wiener Papiermacherwerkstatt erwarten Sie beste Ausstattung z.B. Holländer, Spindelpresse, Deckelschere, Pulpsprühanlage, Schöpfsiebe... und interessante Workshops des Expertenteams.

Unterkunft: Wir reservieren Ihnen gerne ein Hotelzimmer in unserer Nähe. Bei Bedarf schicken wir eine Auswahl an Hoteladressen zu.

Mitzubringen: Papierschöpfen ist eine nasse Angelegenheit und für wasser- und rutschfestes Schuhwerk ist zu sorgen. Über Dokumentationsmaterial Ihrer bisherigen künstlerischen oder angewandten Arbeiten freuen wir uns.

Freizeit: Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Werkstatt sind das Schloß Belvedere, der botanische Garten, das Hundertwasserhaus, das Haus der Musik oder die Flaktürme mit dem Depot für moderne Kunst. Verkehrstechnisch günstig erreichbar ist auch der Wiener Prater, der Zentralfriedhof oder das Museum für Angewandte Kunst. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens sind mit der U-Bahn (Stephansdom 3 U-Bahnstationen) oder zu Fuß leicht erreichbar.

Ikebana trifft Papier 14. – 15. 3. 2020

Ilse Neumayer

Papier und Ikebana haben in Japan eine lange Tradition. In diesem Workshop ergibt sich eine Verbindung, die wir modern umsetzen werden. Einen Einblick in die japanische Kunst des Blumensteckens erhalten sie zu Beginn mit einer Demonstration eines traditionellen Blumenarrangements.
Gemeinsam gestalten wir Formen und Gefäße aus Papier und kombinieren die dreidimensionalen Objekte auch mit anderen Materialien. Durch Schöpfen, Tauchen, Formen, Schneiden, Falten, Flechten, Umhüllen ergibt sich eine große Vielfalt. So werden sie anschließend ihr ganz individuelles Ikebana Arrangement kreieren.

Samstag, 14. März 2020 von 10:00 – 17:00 und
Sonntag, 15. März 2020 von 10:00 – 17:00

Workshopkosten 154,00

Materialkosten ca. 25,00 und nach Verbrauch

Teilnehmer maximal 10

Mitzubringen: Papierschere, Blumenschere (kann auch ausgeborgt werden), kleine Drahtschere/Drahtzwicker, flüssiger Klebstoff, 2 hell satinierte (Milchglas) Sektflaschen , 2 dunkle Weinflaschen, schlanke Form, 3 – 5 verschieden große Marmelade-/Kaperngläser

Ilse Neumayer, geb. 1957
Berufliche Tätigkeiten als Direktrice in der Textilbranche im Bereich Styling und Design.
Nach Familiengründung immer intensivere Beschäftigung mit Keramik.
Beginn des Ikebanastudiums nach dem Curriculum der Sogetsuschule, Tokio. Lehrerdiplom.
Seit 1998 regelmäßige Teilnahme an Seminaren, Workshops und Ausstellungen im In und Ausland.

 

Künstlerbuch 4. 4. – 7. 4. 2020

Erinnerungsfragmente – das Buch als Sammlung

Stefanie Pichler

Biografisch arbeiten. Gegenstände, die Erinnerungen speichern sammeln. Erarbeiten von Erinnerungen. In Tagträumen an zeitlich vergangene Orte reisen. Ausgraben. Umsetzen. Schreiben. Zeichnen. Transferieren. Alles in einem Buch sammeln: Generationenorte, Biografische Stationen, Briefe, .... Wir hanteln uns entlang einer Assoziationskette – einem roten Faden bei der Entwicklung des Buches und begeben uns auf eine Reise durch die Zeiten.

Mitgebrachte Materialien und Gegenstände werden gesichtet und in unterschiedliche kreativtechnische Übungen eingebettet. Nach und nach wird die Sammlung vergrößert und wächst zu einem Buch. Im Kurs werden unterschiedliche bildnerische Techniken wie Monotypie, Collage, arbeiten mit Wachs, Transferdrucktechniken, Materialdruck vermittelt.

Zu Beginn des Kurses sollte bereits ein Thema: Ort/Person/Zeitspanne festgelegt sein.
Die eigene Sammlung von zum Beispiel Fotos, Gegenständen, Briefe, Notizen soll zur Vorbesprechung mitgebracht werden.

Samstag, 21. März 17:00 Vorbesprechung
Der Workshop findet in der Osterwoche statt:
Samstag, 4. April 9:30 – 17:00
Sonntag, 5. April 9:30 – 17:00
Montag, 6. April 9:30 – 17:00
Dienstag, 7. April 9:30 – 17:00   

Workshopkosten: 320,00
Materialkosten: 30,00

Mitzubringen: Linol-Walzen, Wachs (weiße Kerzen), Persönliches Arbeitsmaterial (Farben, ect.)
Pinsel, Plexiglasfolie 1-2 Stück A4 oder A3 (z. B. vom Gerstaecker/Mastnak)
Teefilter (Spar/DM), alter Pinsel und Stofffetzerl   
Laserkopien von ausgewählten Fotos  (jene Kopien, die glänzen,  wenn man sie ansieht)
Optional Tintenstrahldrucke zum Übermalen
Schere, Bleistift, Stanley, Uhu/Tixo

Stefanie Pichler
Lebt als freie Kunstvermittlerin, Autorin und Zeichnerin in Wien und arbeitet an diversen Buchprojekten.
Kunstbücher zum Thema Erinnerung: In diesen Räumen bauen wir unsere Vergangenheiten auf Papier, Leporello 2010, Die Zeit vergeht auch ohne uns, Verlag Bibliothek der Provinz, 2013
Studium bildende Kunst Linz (Experimente Gestaltung (2003-2005), Diplom 2010 Kunstpädagogik Wien Angewandte. Lehrauftrag an der Universität für Angewandte Kunst Thema Buchentwicklung/Buchgestaltung (SS 2015), Dozentin in der Zeichenfabrik: diverse Kurse: Kinderbuchillustration (seit 2012), Atelier im Koffer, Illustrationskurse, Kulturwerkstatt: Mein Erinnerungsbuch, Ideenschmiede im Bildraum (seit 2017)
Sowie diverse Workshops im Bereich Buch. Kinderbuch, Erinnerungsbuch über Kulturkontakt an verschiedenen Schulen, Pädagogischen Hochschule Graz, Workshop Akademie der bildenden Künste Wien.
www.stefaniepichler.com www.menschenwelten.net

Fühlenbuchseite
Leporello-Aufschlag
Leporello, Wachs
Rote-Erdbeeren-Seite
Schreibmaschinenmonologe
Schreibmaschinenmonologe
Seite – Bild – Text
 

Instandsetzen von Büchern 24. – 26. 4. 2020

Buch vor Instandsetzung
Buch nach Instandsetzung

MMag. Ilse Mühlbacher, Buchrestauratorin

Ziel dieses Kurses ist es, einfache Reparaturarbeiten an beschädigten Büchern nach konservatorischen Gesichtspunkten durchzuführen.

Das Ansetzen von losen Buchdeckeln, das Aufbringen abgefallener Rücken, das Schließen von Rissen im Papier und das Festigen abgestoßener Ecken werden Teil der praktischen Arbeit sein. Ein theoretischer Unterricht unterstützt die praktische Arbeit, erklärt den Aufbau eines Buches, erläutert die verschiedenen Bindetechniken und zeigt die Verwendung geeigneter Materialien und Klebstoffe. Es können drei kleine, nicht zu stark beschädigte Bücher mitgebracht werden, und anhand einer Schadensanalyse soll herausgefunden werden, welche Schäden mit einfachen Mitteln behoben werden können und wofür ein Buchrestaurator zugezogen werden sollte.

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopgebühr
€ 160,00

Freitag, 24. April 2020 14 – 18:00
Samstag, 25. April 2020 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 26. April 2020 von 9 – 12:00

oder

Freitag, 2. Oktober 2020 14 – 18:00
Samstag, 3.
Oktober 2020 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 4.
Oktober 2020 von 9 – 12:00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Japanischer Farbholzschnitt 2. – 3. Mai 2020

Renata Darabant

Ein Kurs für EinsteigerInnen, die sich die ästhetischen Qualitäten und technischen Herausforderungen des traditionellen Japanischen Holzschnittes erobern möchten.

Die einzigen Voraussetzungen für diesen Kurs sind: Neugier auf neue Arbeitsweisen und eine einfache Bildidee.

Ein kurzer Rückblick auf die Zeit der Entstehung des japanischen Holzschnitts und dessen Werdegang bis heute bietet uns Grundlage und Inspiration für Überlegungen zu unseren eigenen Projekte und Bildideen. Die Teilnahme befähigt zum autonomen Produzieren eigener Bilderwelten mit Einsatz weniger Mittel und Grundvoraussetzungen in jeder Umgebung. Wir erlernen ebenfalls das selbst-ständige Zubereiten traditioneller Grundierung und Klebemittel  sowie die Instandhaltung unserer Werk¬zeuge.
Am Ende des Kurses haben Sie Ihren fertigen gedruckten Japanischen Holzschnitt als Anstoß für eine mögliche weitere Beschäftigung mit der Materie.

Samstag, 2. Mai 2020 von 10:00 – 18:00 und
Sonntag, 3. Mai
2020 von 10:00 – 18:00

Workshopkosten 190,00

Materialkosten 35,00

Die Grundausstattung wie Schnitzmesser, Handdruckwerkzeug und andere original japanische Werkzeuge wird zur Verfügung gestellt. Für japanische Papiere, Sperrholzplatten (45x30x0,4cm ), Pigmente, Stärke und Grundierung werden Materialkosten von 35,00 Euro eingehoben. Darüber hinaus kann weiteres Material (für besonders Fleißige) in der Werkstatt gekauft werden.

Die Kursleiterin – Mag.a Renata Darabant hat während ihres Studiums an der Universität für angewandte Kunst in der Fachrichtung Druckgraphik ein Auslandsjahr an der Tokioter Universität der Künste absolviert und die  Techniken des japanischen Farbholzschnitt vertiefend studiert.

Mag.ª Renata Darabant
1986 geboren in Rumänien. Seit 1992 in Österreich.
2007 – 2015 Studium der Grafik und Druckgrafik an der Universität für angewandte Kunst Wien
2014 – 2015 Studium an der Tokio Universität der Künste; Bereich: japanischer Farbholzschnitt
seit 2015 Gründung und Leitung des „Druckwerk Wien“, einer offenen Werkstatt für Druckgrafik in Wien. www.druckwerk.wien; www.darabant.com.
Vorträge, Workshops und Tätigkeiten im Bereich der Kulturvermittlung an Schulen, Universitäten, Museen und kulturellen Institutionen, in Österreich und Japan.

Einführung: Papier herstellen und schöpfen 22. 5. 2020

Beatrix Mapalagama

Die grundlegenden Arbeitsschritte werden vorgezeigt, Hadernpapiere geschöpft und Fasern, Zugaben, Siebvarianten, Trocknungsmöglichkeiten besprochen.

Workshopkosten inklusive Material € 60,–

Freitag, 22. Mai 2020 von 15 – 19:00

oder

Samstag, 24. Oktober 2020 von 15 – 19:00

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Transparente Papiere 23. 5. 2020

Beatrix Mapalagama
Transparente Papiere sind für viele Gestalter die attraktivsten handgeschöpften Papiere. Zarte, durchscheinende, aber stabile Papiere können auch flache Papierschnipsel mit Botschaften, Samen, Gräser oder Fäden einschließen und wirken wie glasiges Japanpapier. Rohstoff Musa textilis, Format A4 oder A3

Workshopkosten: € 75,–
Materialkosten:
€ 10,–

Samstag, 23. Mai 2020 10 – 17:00

Mag. Beatrix Mapalagama, geboren 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Werkstatttag 24. 5. 2020

Beatrix Mapalagama
am Werkstatttag können freie Papier- und Buchprojekte mit Assistenz verwirklicht werden.

Sonntag, 24. Mai 9:00 – 17:00

und

Sonntag, 25. Oktober 9:00 – 17:00

Workshopkosten € 100,00
Materialkosten nach Verbrauch meistens €10 – 25,00

Mag. Beatrix Mapalagama, geboren. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Cynaotypie von Christian Burtscher
Cyanotypie von Anna Atkins algae
Cyanotypie von Anna Atkins woodhorsetail
im schloss von Christian Burtscher
im schloss 2 von Christian Burtscher

Cyanotypie oder Blaudruck 11. – 12. 7. 2020

Christian Burtscher

Bei der Cyanotypie handelt es sich um eines der ältesten photographischen Verfahren. Sie wurde 1842 von Sir John Herschel erfunden und basiert auf chemischen Reaktionen von bestimmten Eisensalzen unter UV-Licht.

Schon 1843 verwendete Anna Atkins Cyanotypien als Illustrationen für ihre mehrbändige Arbeit über britische Algen. Kommerziell wurde das Verfahren hauptsächlich für Kopien von technischen Zeichnungen für Architekten und Ingenieure verwendet.

Die Cyanotypie ist ein sogenannter Kontakt-Print-Prozess. Das bedeutet, es kann keine Vergrößerung der Vorlage stattfinden. Gegenstände, Zeichnungen auf transparenter Folie oder ein photographisches Negativ werden 1:1 auf ein vorher beschichtetes Papier gelegt und gemeinsam in der Sonne belichtet. Anschließend wird das belichtete Papier in Wasser entwickelt. Das Resultat ist ein fein abgestuftes positives Bild in Blau-Weiß.

Materialkosten € 18,00  für Pinsel, Papier, Chemie, Negativ
Workshopkosten € 160,00


Samstag, 11. Juli 2020 von 10 – 17:00
Sonntag, 12. Juli 2020 von 10 – 14:00

Programm:

  • Einführung in die chemischen Grundlagen
  • Herstellung der lichtempfindlichen Flüssigkeit
  • Vorbereitung und Beschichtung der Papiere
  • Die Kursteilnehmer belichten Ihre eigenen Cyanotypien. Je nach Vorliebe können Photogramme aus mitgebrachten Gegenständen gemacht werden, Zeichnungen auf Transparentfolie oder eigene Photographien verwendet werden. Für Photogramme eignen sich alle Gegenstände, solange sie trocken sind. Frische Pflanzen oder Blätter enthalten zuviel Feuchtigkeit und müssen vor Verwendung gut gepresst und getrocknet sein.
  • Für photographische Cyanotypien wird ein großformatiges Negativ benötigt. Dieses wird vom Kursleiter vor dem Kurs erstellt und mitgebracht. Dafür bitte das gewünschte Ausgangsfoto bis spätestens 2 Wochen vor Kursbeginn an die Papierwespe mailen. Längste Seite des Photos max. 3500 Pixel.
  • Anhand eines Beispielphotos wird der gesamte Workflow für die Herstellung von digitalen Negativen exemplarisch vorgeführt.
  • Die Kursteilnehmer belichten und entwickeln weitere Cyanotypien. Abhängig vom Wetter sollten sich 3 bis 5 fertige Drucke pro Teilnehmer ausgehen.
  • Cyanotypien müssen nicht zwangsläufig Blau-Weiß sein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Farbanmutung den eigenen Vorlieben anzupassen. Am Sonntag werden wir einige davon ausprobieren.

Christian Burtscher Lebt und arbeitet als Frontend-Developer in Wien. Lebenslanges Interesse an Photographie, seit einigen Jahren insbesondere an alten photographischen Techniken.
http://farblos.cc

Papier flechten 18. – 19. 7. 2020

Charlotte Karner

Es entstehen brauchbare Objekte wie Dosen, Körbe, Taschen, (Brillen-)Etuis, Bänder oder Gürtel, die auf drei grundlegenden Flechttechniken beruhen. Imprägnierung und Stabilisierung des Papiers für den täglichen Gebrauch wird an den Objekten angewendet. Der erste Tag ist dem Erlernen der Techniken gewidmet, am zweiten Tag können individuelle Objekte erstellt werden.

Workshopkosten 140,00

Die Materialkosten von zirka 10 – 20 Euro je nach Verbrauch beinhalten alle Papiere und ergänzende Teile wie Kleber, Metallösen, Klettverschlüsse, Stoffe, Bänder und diverse Werkzeuge zur Nutzung während des Workshops.

Samstag, 18. Juli 2020 von 10 – 17:00 und
Sonntag, 19. Juli 2020 von 10 - 17:00

Zum Workshop bitte mitbringen: Schneidmatte, Stanley-Messer (Cutter), Schere, Geodreieck, Bleistift, Radiergummi

Charlotte Karner
* 1954, Freischaffende Künstlerin in Sachen Papier, Papier-Upcycling und Buchgestaltung, Typografikerin, Handbuchbinderin und seit 2005 Lektorin für Buchbinderei an der New Design University St. Pölten, www.atelier-diotima.com

Der Konservierungseinband 29. – 30. 8. 2020

Susanne Rosmahel

Diese kostengünstige Einbandtechnik wurde zum Schutz, Erhalt und zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit eines Buches entwickelt. Dabei stehen immer die Konstruktion und die Dauerhaftigkeit des Materials (säurefrei) im Vordergrund.
Der Konservierungseinband gewährt eine optimale Benutzbarkeit durch sehr gutes Aufschlagverhalten von nahezu 180°. Er kann jederzeit und ohne den Buchblock zu beschädigen ausgetauscht werden. Die Lagen werden auf ein mit Japanpapier kaschiertes Leinen geheftet und der Einband in der Folge schrittweise direkt an den Buchblock an- und aufgesetzt. Als Einbandmaterialien kommen Gewebe, Leder und Papier in Frage.

Diese Technik ist auch hervorragend für Skizzen-, Schreib- und Künstlerbücher geeignet.

Das Überzugspapier wird in Kleistertechnik selbst hergestellt. Im Workshop werden wir uns ein Buch im Format von ca. 16 x 23cm  mit 10 Lagen erarbeiten.

Samstag, 29. August 2019 von 9:30 – 17:30
Sonntag, 30. August 2019 von 9:30 – 17:30

Workshopkosten: € 160,00
Materialkosten:
ca. 25 Euro

Merke: Die Erhaltung von Schriftgut gehört immer in die fachkundigen Hände eines Restaurators, doch auch Laien und Interessierte können mit etwas Geschick einen wertvollen Beitrag dazu leisten.

Mitzubringen:Schürze, Schere, Buchbindernadel, Ahle, Falzbein (Knochen/optimal Teflon), Flachpinsel 2,5cm (Naturborste), Rundpinsel 3cm (Naturborste), Bleistift, Radiergummi,  Stanleymesser, Ersatzklingen, weiches Tuch/Stofftaschentuch, Lineal, Geodreieck, Zirkel, Schreibutensilien, alte, gut abgelegene Zeitungen, Hochglanzhefte als MakulaturSusanne RosmahelGeboren 1966 in Wien2011 – 2018 Buchbinderin im Wiener Stadt- und Landesarchiv (Bereich Archivbibliothek/ Politische Dokumentation und Bestandserhaltung)2013 Buchbindermeisterprüfung2017/2018 Lehrgang Kinderbuchillustration

Instandsetzen von Büchern 2. – 4. 10. 2020

Buch vor Instandsetzung
Buch nach Instandsetzung

MMag. Ilse Mühlbacher, Buchrestauratorin

Ziel dieses Kurses ist es, einfache Reparaturarbeiten an beschädigten Büchern nach konservatorischen Gesichtspunkten durchzuführen.

Das Ansetzen von losen Buchdeckeln, das Aufbringen abgefallener Rücken, das Schließen von Rissen im Papier und das Festigen abgestoßener Ecken werden Teil der praktischen Arbeit sein. Ein theoretischer Unterricht unterstützt die praktische Arbeit, erklärt den Aufbau eines Buches, erläutert die verschiedenen Bindetechniken und zeigt die Verwendung geeigneter Materialien und Klebstoffe. Es können drei kleine, nicht zu stark beschädigte Bücher mitgebracht werden, und anhand einer Schadensanalyse soll herausgefunden werden, welche Schäden mit einfachen Mitteln behoben werden können und wofür ein Buchrestaurator zugezogen werden sollte.

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopgebühr
€ 160,00

Freitag, 2. Oktober 2020 14 – 18:00
Samstag, 3.
Oktober 2020 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 4.
Oktober 2020 von 9 – 12:00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Der Halblederband 10. – 11. 10. 2020

Peter Zehetmayer

Der Halblederband auf tiefem Falz gearbeitet ist ein ideales Werkstück, um die zahlreichen Arbeitsschritte beim Buchbinden kennenzulernen und ein traditionelles fadengebundenes Buch herzustellen.

Samstag, 10. Oktober 2020 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 11. Oktober 2020 von 9 – 17:00

Workshopkosten 168,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Einführung: Papier herstellen und schöpfen 24. 10. 2020

Beatrix Mapalagama

Die grundlegenden Arbeitsschritte werden vorgezeigt, Hadernpapiere geschöpft und Fasern, Zugaben, Siebvarianten, Trocknungsmöglichkeiten besprochen.

Workshopkosten inklusive Material € 60,–

Samstag, 24. Oktober 2020 von 15 – 19:00

Mag. Beatrix Mapalagama, geboren 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Werkstatttag 25. 10. 2020

Beatrix Mapalagama
am Werkstatttag können freie Papier- und Buchprojekte mit Assistenz verwirklicht werden.

Sonntag, 25. Oktober 9:00 – 17:00

Workshopkosten € 100,00
Materialkosten nach Verbrauch meistens €10 – 25,00

Mag. Beatrix Mapalagama, geboren. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Suminagashi und Shibori 6. 11. 2020

Anna Rubin

Suminagashi und Shibori sind zwei japanische Färbetechniken, bei welchen mit Papier, Wasser und Tusche gearbeitet wird. Beide Techniken lassen viel Raum für individuelle Experimente. Die Einfachheit der verwendeten Materialien und Arbeitsmittel machen Shibori und Suminagashi in jeder Küche/Bad möglich.

Freitag, 6. November 2020 von 10 – 17:00

Materialkosten 15,00 Euro

Workshopgebühr Euro 80,00

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 – 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z.B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst, FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

Bambus, Licht, Papier 7. – 8. November 2020

Anna Rubin

Die Technik des Bambusspalten und des Biegens von Bambusstaebchen durch Erhitzen, ermöglicht eine freie Gestaltung von Konstruktionen für Leuchtkörper, welche mit Papier bespannt werden. Bambus und Papier, als Linie und Fläche, ergänzen sich und lassen Strukturen von Licht und Schatten entstehen.

Samstag, 7. November 2020 von 10 – 17:00
Sonntag, 8. November 2020 von 10 – 17:00

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopkosten 160,00 Euro

Mitzubringen: Borstenpinsel, Haarföhn, falls vorhanden dünne, flache Materialien wie: Papier, Briefe, Fäden …  die eingearbeitet werden können.

Anna Rubin
Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 – 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z. B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst,  FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/ Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/ Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

Leuchte von Andrea Martin
Leuchte von Anneliese Ehrlich
Leuchte von Gudrun Schweighofer
Leuchte von Sabine Wachter
Leuchte von Angela Sixt
Leuchte von Marlene Gollner
Leuchte von Priska Reinbacher
 

Reparatur von Büchern 14. 11 – 15. 11. 2020

Andrea Frankl

Bitte 2 – 3 beschädigte Bücher mitbringen. Es wird dann eine Auswahl getroffen, welche Objekte an diesem Wochenende und gegebenenfalls zu Hause weiter repariert werden können.

Samstag, 14. November 2020 von 10 – 17h
Sonntag, 15. November 2020 von 10 – 17h

Workshopkosten Euro 155,00

Mitzubringen:
Stanleymesser, kleine Papier- oder Handarbeitsschere mit dünner Wand, harter Bleistift 2H, 3H oder 4H, Falzbein mit Spitze (aus Knochen, kein Kunststoff!), kleines Lineal oder Geodreieck.

Andrea Frankl
Meisterklasse für künstlerische Schrift und Buchgestaltung / Hochschule für Angewandte Kunst, Diplom 1971 / Prof. Elfriede Goldschmied;
Meisterschule Grafikrestaurierung bei Prof. Wächter / Akademie der bildenden Künste;
Weiterbildung am Centro del bel Libro, an der Abteilung Restaurierung der Österreichischen Nationalbibliothek und an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart / Gerhard Banik.
Seit 1982 lehrbeautragt an der Universität für Angewandte Kunst Wien im Studio für Papier und Buchdesign. Leitung dieser Abteilung von 1990 – 2018.
Selbständig tätig im Bereich Buchbinden und Restaurierung.

Schuh und Schuber 21. – 22. 11. 2020

Peter Zehetmayer

Der Schuber ist als Schutz für ein besonders edles Buch gedacht, das staubfrei und ohne Spuren der Beanspruchung die Zeit überdauern soll. Wir stellen einen materialgerechten, farblich abgestimmten, maßgeschneiderten festen Schuber für Ihr mitgebrachtes Buch her.

Daneben wird auch ein konservatorischer Schuh und Schuber für ein 2. Buch angefertigt.

Samstag, 21. November 2020 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 22. November 2020 von 9 – 17:00

Workshopkosten 158,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Die Kassette 5. – 6. 12. 2020

Kassette, CD-Box
Kassette für Heubuch

Ludwig Stumptner

Die Kassette schützt den Inhalt durch doppelte Wände, harte Deckel und hat ein hervorragendes, feierliches Öffnungsverhalten. Die buchbinderischen Arbeitsschritte sind klar strukturiert und können auch bei der Gestaltung eines freien Objekts hilfreich sein.

Samstag, 5. Dezember 2020 10:00 – 17:00
Sonntag, 6.
Dezember 2020 10:00 – 17:00

Workshopkosten € 155,–
Materialkosten  € 18,–

Ludwig Stumptner
Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

Workshops oder selbständiges, projektbezogenes Arbeiten mit ganztägiger Assistenz in der Papiermacherwerkstatt nach terminlicher Vereinbarung. Tageshonorar 200,00 bei einer Teilnehmerinnenzahl von 1 – 4 Personen.

Anmeldung

Wenn Sie sich zum Workshop anmelden möchten, füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus!

Für weitere Informationen können Sie uns unter der Tel.-Nr. +43 650 4300681 erreichen.

Die Teilnehmerzahl aller Kurse, falls nicht anders angegeben, beläuft sich auf maximal 8.

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office(at)papierwespe.at

Papierwespe
Werkstatt für
Buch- und
PapierkünstlerInnen
Beatrix Mapalagama

Kleistgasse 18/4, Eingang ums Eck
A-1030 Wien
mobil:
+43 650 4300681
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