WORKSHOPS

In der Wiener Papiermacherwerkstatt erwarten Sie beste Ausstattung z.B. Holländer, Spindelpresse, Deckelschere, Pulpsprühanlage, Schöpfsiebe... und interessante Workshops des Expertenteams.

Unterkunft: Wir reservieren Ihnen gerne ein Hotelzimmer in unserer Nähe. Bei Bedarf schicken wir eine Auswahl an Hoteladressen zu.

Mitzubringen: Papierschöpfen ist eine nasse Angelegenheit und für wasser- und rutschfestes Schuhwerk ist zu sorgen. Über Dokumentationsmaterial Ihrer bisherigen künstlerischen oder angewandten Arbeiten freuen wir uns.

Freizeit: Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Werkstatt sind das Schloß Belvedere, der botanische Garten, das Hundertwasserhaus, das Haus der Musik oder die Flaktürme mit dem Depot für moderne Kunst. Verkehrstechnisch günstig erreichbar ist auch der Wiener Prater, der Zentralfriedhof oder das Museum für Angewandte Kunst. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens sind mit der U-Bahn (Stephansdom 3 U-Bahnstationen) oder zu Fuß leicht erreichbar.

Workshopprogramm 2018 als PDF

Faszination Kleisterpapier

Monika Lutz

Keine andere Buntpapiertechnik ermöglicht derartig viele unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten; von dezentem Schwarz weiß bis zum Schwelgen in allen Regenbogenfarben, streng geometrisch oder ganz wild, groß, kleinteilig, Streifen, Punkte , Wellen, Karos … und während der Arbeit kommen immer neue Ideen!
Nach zwei Kurstagen gehen Sie mit wunderbaren, einzigartigen Papieren nach Hause, versehen mit ein paar Tipps zum Thema „Was mache ich aus meinen schönen Papieren?“

Samstag, 17. November 2018 von 10 – 17:00
Sonntag, 18. November
201 von 10 – 15:00

Workshopkosten 123,00

Materialkosten zirka 25,00

Lebenslauf: Geboren 1957 als echte Waldviertlerin; Papierliebhaberin, Hobbybuchbinderin, Autodidaktin, Schachtelfetischistin, Buntpapiererin.

Handgeschöpft und handgeschrieben

Petra Gartner und Beatrix Mapalagama
Wir schöpfen und gestalten unser eigenes Papier – mit Einschlüssen,  rund, bunt oder strukturiert.
Diese individuellen Papiere vollenden wir am zweiten Tag mit unserer Schrift.

Samstag, 8. Dezember 2018 von 9 – 17:00    und
Sonntag, 9. Dezember 2018
von 9 – 17h

Workshopkosten inklusive Material 151,00

Petra Gartner
Geboren in Linz
Studium der Translationswissenschaft in Wien
Seit 1999 intensive Auseinandersetzung mit Schrift
Ausbildung bei Mag. Nora Köstlbauer (nach Prof Rudolf von Larisch)
Regelmäßiger Besuch von Workshops internationaler Kallligraphen
www.kalligraphie.at

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Buchbinden Grundlagen: der Halblederband

Peter Zehetmayer

Der Halblederband auf tiefem Falz gearbeitet ist ein ideales Werkstück, um die zahlreichen Arbeitsschritte beim Buchbinden kennenzulernen und ein traditionelles fadengebundenes Buch herzustellen.

Samstag, 19. Jänner 2019 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 20. Jänner 2019 von 9 – 17:00

und

Samstag, 12. Oktober 2019 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 13. Oktober 2019 von 9 – 17:00

Workshopkosten 168,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Wunschbuchbinderei

Unter Aufsicht und Anleitung von Herrn Ludwig Stumptner, Buchbinder und Buchrestaurator können ein bis zwei umfassende Buchprojekte nach Wunsch realisiert werden. Es stehen dafür 4 ganze Tage zur Verfügung.
Buchbinderische Vorkenntnisse sind erwünscht.

Wunschbuchbinderei A:
Vorbesprechung: Donnerstag, 31. Jänner um 18:00
Workshopzeiten: Samstag, 2. Februar 10 – 17:00
Sonntag, 3. Februar 10 – 17:00
UND
Samstag, 16. Februar 10 – 17:00
Sonntag, 17. Februar 10 – 17:00

Wunschbuchbinderei B:    
Vorbesprechung: Donnerstag, 24. Oktober um 18:00
Samstag, 26. Oktober 10 – 17:00
Sonntag, 27. Oktober 10 – 17:00 
UND
Samstag, 2. November 10 – 17:00
Sonntag, 3. November 10 – 17:00    

Maximale TeilnehmerInnenzahl: 5
Die Materialkosten entstehen aus dem jeweiligen Projekt.
Kosten: € 300.–

Text–Monotypie-Buch

Purgatorio-Buchojekt, 2017. Öl, Monotypie auf MDF-Platten. 220 x 60 x 60 cm geöffnet. Foto: Michaela Seif
Buch aus der Serie Purgatorio (Teil einer Installation), 2016. Öl, Monotypie auf Buchseite. ca. 15 x 30cm geöffnet. Foto: Robert Zahornicky
Foto aus Tenzone, 2012. Öl, Monotypie, Kupferdruckpapier, ca. 48 Seiten. ca. 35 x 15cm. Foto: Robert Zahornick
Buchobjekte, 2014. Öl, Collage, Monotypie auf Buch. ca. 20 x 12 cm. Foto: Robert Zahornicky

Ein Text, Lyrik oder Prosa, regt Gefühl und Vorstellung an. Dieses innere Erleben kann sich als unmittelbare Zeichnung manifestieren und in einer seriellen Form letztendlich zu einem Buch zusammengefasst werden.

Beim Lesen eines Textes auf sein eigenes Empfinden zu achten und es möglichst unmittelbar umzusetzen ist die wichtigste Voraussetzung für eine zeichnerische Gestaltung. Mithilfe der Monotypie als Zeichentechnik entstehen noch zusätzliche – auch mit dem Zufall spielende – Möglichkeiten des Ausdrucks.

Dazu muss jedoch die Idee des Buches mitgedacht werden: die gefalzten, ineinandergelegten Seiten, die einzelnen Lagen, die Aneinanderreihung der Lagen, der passende Bucheinband.
Während des zeichnerischen Entstehungsprozesses ist es daher notwendig, die gesamte kompositorische Abfolge der Bilder im Auge zu behalten.
Werden die Seiten während des Arbeitens immer nur einzeln gesehen und gestaltet, ergeben sie erst am Schluss die gewünschte Zusammenschau und lassen so ein vollkommen neues Objekt entstehen, das im Umblättern der Seiten seinen individuellen Ausdruck entfaltet.

Freitag, 8. Februar 2019
von 10:00 bis 17:00
Samstag, 9. Februar 2019 von 10:00 bis 17:00

Binden des Buches:
Sonntag, 10. Februar 9:00 – 12:00

Vorhandenes Material:
Kupferdruckpapier, Leinöl, Pigment, Baumwollstoff, Pinsel, Falzbein, eventuell Planatol

Workshopkosten: 180.- €
Materialkosten:
20 €
Mitzubringendes Material:
Collagematerial, Bleistift, Klebstoff, Holzstäbchen, Schwämme, Pinsel, Wasserfarben, Tusche, Skizzenpapier, Textmaterial

Regina Hadraba
Geboren 1964 in Waidhofen/ Thaya
Studium: Pädagogische Akademie, Universität Wien
Beschäftigung mit Zeichnung und Druckgrafik  sowie Zeichnung, Objekt und Raum
www.hadraba.at

Instandsetzen von Büchern

Buch vor Instandsetzung
Buch nach Instandsetzung

MMag. Ilse Mühlbacher, Buchrestauratorin

Ziel dieses Kurses ist es, einfache Reparaturarbeiten an beschädigten Büchern nach konservatorischen Gesichtspunkten durchzuführen.

Das Ansetzen von losen Buchdeckeln, das Aufbringen abgefallener Rücken, das Schließen von Rissen im Papier und das Festigen abgestoßener Ecken werden Teil der praktischen Arbeit sein. Ein theoretischer Unterricht unterstützt die praktische Arbeit, erklärt den Aufbau eines Buches, erläutert die verschiedenen Bindetechniken und zeigt die Verwendung geeigneter Materialien und Klebstoffe. Es können drei kleine, nicht zu stark beschädigte Bücher mitgebracht werden, und anhand einer Schadensanalyse soll herausgefunden werden, welche Schäden mit einfachen Mitteln behoben werden können und wofür ein Buchrestaurator zugezogen werden sollte.

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopgebühr
€ 160,00

Freitag, 8. März 2019 14 – 18:00
Samstag, 9. März 2019 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 10. März 2019 von 9 – 12:00

oder

Freitag, 22. November 2019 14 – 18:00
Samstag, 23.
November 2019 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 24.
November 2019 von 9 – 12:00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Prof. Pospihal mit Kassette
Prof. Pospihal mit Kassette

Schachtel, Kassette oder Mappe

Ludwig Stumptner, Buchrestaurator

Die Grundlage für diese Werkstücke bilden Arbeitsschritte, die jeweils verschieden kombiniert werden. Wobei die Möglichkeiten der Variation und Ausgestaltung vielfältig sind.

Workshopgebühr € 157,–
Materialkosten nach Verbrauch

Samstag, 23. März 2019 von 9 – 17:00
Sonntag, 24. März 2019 von 9 – 17:00

Ludwig Stumptner Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

Klebstofffreie Bindungen, Koperten

Mag. Ilse Mühlbacher

In diesem Kurs sollen mehrere Möglichkeiten der Gestaltung und Herstellung von klebstofffreien Bindungen, sogenannten Koperten, gezeigt werden. Dabei kommen verschiedene Hefttechniken zur Anwendung und es können so einfach Bücher hergestellt werden. Durch den Einsatz von verschiedenen Gestaltungselementen und Materialien sind individuelle Lösungen umsetzbar.

Mitzubringen: Arbeitsgewand, Schere, Bleistift, Radiergummi, Lineal,  Dreieck, Stanleymesser, ein flacher Pinsel (2 – 3 cm breit)
Wenn vorhanden: Falzbein, Ahle, Flachzange, Beschwersteine oder Gewichte
Unkostenbeitrag: Euro 18.-
Beinhaltet: Papier, Karton und Pappe, Klebstoffe, Bänder, Heftzwirn, Bretter, Buchbinderleinen, Leder, Fotokopien und sonstiges Zubehör.

Workshopkosten € 160.–
Unkostenbeitrag
€ 18.–
Beinhaltet: Papier, Karton und Pappe, Klebstoff, Bänder, Heftzwirn, Bretter, Buchbinderleinen, Fotokopien und sonstiges Zubehör; Leder wird ggf. nach Verbrauch separat verrechnet.

Freitag, 5. April 2019 von 14 – 18:00
Samstag, 6. April 2019 von 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 7. April 2019 von 9 – 12:00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, Oberösterreich, Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Der Konservierungseinband

Susanne Rosmahel

Diese kostengünstige Einbandtechnik wurde zum Schutz, Erhalt und zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit eines Buches entwickelt. Dabei stehen immer die Konstruktion  und die  Dauerhaftigkeit des Materials im Vordergrund.
Der Konservierungseinband gewährt eine optimale Benutzbarkeit durch sehr gutes Aufschlagverhalten (nahezu 180° Winkel). Er kann jederzeit und ohne die Lagen zu beschädigen wieder ausgetauscht werden. Die Lagen werden auf ein mit Japanpapier kaschiertes Leinen geheftet und der Einband in der Folge schrittweise direkt an den Buchkern gearbeitet. Als Einbandmaterialien kommen Gewebe, Leder und  Papier in Frage.
Im Kurs wird ein Buch im Format von ca. 15cm x 21cm entstehen. Das Überzugspapier wird im Workshop selbst hergestellt (Kleistertechnik).
Die Technik ist auch hervorragend für Skizzen-, Schreib- und Künstlerbücher geeignet.

Samstag, 4. Mai 2019 von 10 – 17h
Sonntag, 5. Mai 2019 von 10 – 17h

Workshopkosten: € 156,00
Material nach Verbrauch


Merke: Die Instandsetzung und Konservierung  von altem Schriftgut gehört in erster Linie in die fachkundigen Hände eines diplomierten Restaurators, doch auch Laien und Interessierte können mit etwas Geschick einen wertvollen Beitrag dazu leisten.

Susanne Rosmahel
Geboren 1966 in Wien
2011 – 2018 Buchbinderin im Wiener Stadt- und Landesarchiv (Bereich Archivbibliothek und Bestandserhaltung)
2013 Buchbindermeisterprüfung
2017/2018 Lehrgang Kinderbuchillustration

 

 

Falz/Kleb/Schraub

Peter Zehetmayer

Im Kurs wird ein Album mit Buchschrauben, ein Leporello, das Japanische Buch und eine Mappe zum flexiblen Bestücken mit einem Skizzenbuch (ggf. in Klebebindung) oder Kalender vorgestellt.

Je nach Arbeitstempo und Ausführung wird jeder Teilnehmer 2 bis 3 Objekte realisieren.

Samstag, 8. Juni 2019 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 9. Juni 2019 von 9 – 17:00

Workshopkosten 151,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Photopolymertiefdruck

Veronika Steiner

Der Polymertiefdruck gehört zu den alternativen und eher ungiftigen Tiefdruckverfahren.
Polymerplatten bestehen aus einem dünnen Metallträger, der mit einer lichtempfindlichen Kunststoffschicht versehen ist.

Wird diese Schicht ultraviolettem Licht ausgesetzt, verändert sich durch die ausgelöste chemische Reaktion, die Schichteigenschaft, die Löslichkeit.

Durch Belichtung härtet die Polymerschicht aus, die vom Motiv geschützten Stellen lassen sich mit Wasser auswaschen. Dadurch entstehen Vertiefungen in der Platte, die beim Einfärben mit Druckfarbe gefüllt werden.

Die Polymerplatte lässt sich sowohl für fotografische und digitale Vorlagen einsetzen, als auch als Druckstock für sehr spontane malerische und zeichnerische Ideen.

In diesem 2-Tageskurs lernen Sie das mitgebrachte Bildmaterial (analoge oder digitale Fotos, Ausschnitte, Zeichnungen …) mit Photoshop zu bearbeiten und für die Belichtung vorzubereiten, die Fotopolymerplatten zu belichten, entwickeln und im klassischen Tiefdruckverfahren zu drucken.

Materialkosten € 25,– ohne Polymerplatten (€ 10.– pro Platte, benötigt werden im Schnitt 3 – 4)
Workshopkosten
€ 170,–

Samstag, 29. Juni 2019 von 10 – 17:00
Sonntag, 30. Juni 2019
von 10 – 17:00

Mitzubringen: USB-Stick mit Fotomaterial, wenn vorhanden Laptop mit Photoshop, Arbeitsschürze

Veronika Steiner Geboren 1968 in Wien, Studium 1987–2005 an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seit 2005 Lehrbeauftragte in der Klasse Grafik / Druckgrafik, Universität für Angewandte Kunst. Lebt und arbeitet in Breitenfurt, NÖ; www.veronika-steiner.com

Cynaotypie von Christian Burtscher
Cyanotypie von Anna Atkins algae
Cyanotypie von Anna Atkins woodhorsetail
im schloss von Christian Burtscher
im schloss 2 von Christian Burtscher

Cyanotypie oder Blaudruck

Christian Burtscher

Bei der Cyanotypie handelt es sich um eines der ältesten photographischen Verfahren. Sie wurde 1842 von Sir John Herschel erfunden und basiert auf chemischen Reaktionen von bestimmten Eisensalzen unter UV-Licht.
Schon 1843 verwendete Anna Atkins Cyanotypien als Illustrationen für ihre mehrbändige Arbeit über britische Algen. Kommerziell wurde das Verfahren hauptsächlich für Kopien von technischen Zeichnungen für Architekten und Ingenieure verwendet.

Die Cyanotypie ist ein sogenannter Kontakt-Print-Prozess. Das bedeutet, es kann keine Vergrößerung der Vorlage stattfinden. Gegenstände, Zeichnungen auf transparenter Folie oder ein photographisches Negativ werden 1:1 auf ein vorher beschichtetes Papier gelegt und gemeinsam in der Sonne belichtet. Anschließend wird das belichtete Papier in Wasser entwickelt. Das Resultat ist ein fein abgestuftes positives Bild in Blau-Weiß.

Materialkosten € 18,00  für Pinsel, Papier, Chemie, Negativ
Workshopkosten € 160,00


Samstag, 6. Juli 2019 von 10 – 17:00
Sonntag, 7. Juli 2019 von 10 – 14:00

Programm:

  • Einführung in die chemischen Grundlagen
  • Herstellung der lichtempfindlichen Flüssigkeit
  • Vorbereitung und Beschichtung der Papiere
  • Die Kursteilnehmer belichten Ihre eigenen Cyanotypien. Je nach Vorliebe können Photogramme aus mitgebrachten Gegenständen gemacht werden, Zeichnungen auf Transparentfolie oder eigene Photographien verwendet werden. Für Photogramme eignen sich alle Gegenstände, solange sie trocken sind. Frische Pflanzen oder Blätter enthalten zuviel Feuchtigkeit und müssen vor Verwendung gut gepresst und getrocknet sein.
  • Für photographische Cyanotypien wird ein großformatiges Negativ benötigt. Dieses wird vom Kursleiter vor dem Kurs erstellt und mitgebracht. Dafür bitte das gewünschte Ausgangsfoto bis spätestens 2 Wochen vor Kursbeginn an die Papierwespe mailen. Längste Seite des Photos max. 3500 Pixel.
  • Anhand eines Beispielphotos wird der gesamte Workflow für die Herstellung von digitalen Negativen exemplarisch vorgeführt.
  • Die Kursteilnehmer belichten und entwickeln weitere Cyanotypien. Abhängig vom Wetter sollten sich 3 bis 5 fertige Drucke pro Teilnehmer ausgehen.
  • Cyanotypien müssen nicht zwangsläufig Blau-Weiß sein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Farbanmutung den eigenen Vorlieben anzupassen. Am Sonntag werden wir einige davon ausprobieren.

Christian Burtscher Lebt und arbeitet als Frontend-Developer in Wien. Lebenslanges Interesse an Photographie, seit einigen Jahren insbesondere an alten photographischen Techniken.
http://farblos.cc

Papier flechten

Charlotte Karner

Es entstehen brauchbare Objekte wie Dosen, Körbe, Taschen, (Brillen)Etuis, Bänder oder Gürtel, die auf drei grundlegenden Flechttechniken beruhen. Imprägnierung und Stabilisierung des Papiers für den täglichen Gebrauch wird an den Objekten angewendet. Der erste Tag ist dem Erlernen der Techniken gewidmet, am zweiten Tag können individuelle Objekte erstellt werden.

Workshopkosten 140,00

Samstag, 13. Juli 2019 von 10 – 17:00 und
Sonntag, 14. Juli 2019 von 10 - 17:00

Zum Workshop bitte mitbringen: Schneidmatte, Stanley-Messer (Cutter), Schere, Geodreieck, Bleistift, Radiergummi

Die Materialkosten von zirka 10 – 20 Euro je nach Verbrauch beinhalten alle Papiere und ergänzende Teile wie Kleber, Metallösen, Klettverschlüsse, Stoffe, Bänder und diverse Werkzeuge zur Nutzung während des Workshops.

Lebenslauf
* 1954, Freischaffende Künstlerin in Sachen Papier, Papier-Upcycling und Buchgestaltung, Typografikerin, Handbuchbinderin und seit 2005 Lektorin für Buchbinderei an der New Design University St. Pölten, www.atelier-diotima.com

Faszination Kleisterpapier

Monika Lutz

Keine andere Buntpapiertechnik ermöglicht derartig viele unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten; von dezentem Schwarz weiß bis zum Schwelgen in allen Regenbogenfarben, streng geometrisch oder ganz wild, groß, kleinteilig, Streifen, Punkte , Wellen, Karos … und während der Arbeit kommen immer neue Ideen!
Nach zwei Kurstagen gehen Sie mit wunderbaren, einzigartigen Papieren nach Hause, versehen mit ein paar Tipps zum Thema „Was mache ich aus meinen schönen Papieren?“

Samstag, 21. September 2019 von 10 – 17:00
Sonntag, 22.
September 2019 von 10 – 15:00

Workshopkosten 123,00

Materialkosten zirka 25,00

Lebenslauf: Geboren 1957 als echte Waldviertlerin; Papierliebhaberin, Hobbybuchbinderin, Autodidaktin, Schachtelfetischistin, Buntpapiererin.

Einführung: Papier herstellen und schöpfen

Beatrix Mapalagama

Die grundlegenden Arbeitsschritte werden vorgezeigt, Hadernpapiere geschöpft und Fasern, Zugaben, Siebvarianten, Trocknungsmöglichkeiten besprochen.

Workshopkosten inklusive Material € 60,–

Sonntag, 29. September 2019 von 15 – 19:00

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

recto/verso – Künstlerbücher zeichnen, schreiben

Uta Schneider

Das Medium Buch scheint uns so vertraut. Das Künstlerbuch, eine Werkform der bildenden Kunst, ist eher wenig bekannt.

Beim Zeichnen nutzen wir meist nur die Vorderseite des Papiers. Sobald wir einen Bogen falzen, werden daraus vier Seiten. Recto/Verso. Mehrere gefalzte Bögen ineinander gesteckt, ergeben ein einlagiges Heft. Die zwei Seiten des Papiers erzeugen einen Buchraum, der eigenen Regeln folgt und der gefüllt werden kann. Und schon sind wir mittendrin, im Bücher machen. Alle grafischen Mittel sind willkommen.

Dieser Kurs bietet beides: visuelles Arbeiten und Arbeiten mit Sprache. Gearbeitet wird mit seriellen Zeichnungen oder Collagen, mit oder ohne Text. Oder überhaupt: nur mit Text, ohne Bild. Aber wie kommen Text oder Bild ins Buch? Wie wird beides platziert? In Bezug zueinander gesetzt? Wir entwickeln ‹Geschichten›, temporeich mit schnellen Schnitten oder mit ganz ruhiger Seitengestaltung. Jedes Umblättern ist wie ein Takt. Mithilfe des spielerischen Entdeckens entsteht eine Balance zwischen Spontaneität und bewusstem Arbeiten mit dem Material.

Samstag, 5. Oktober 2019 von 10 – 17:00
Sonntag, 6. Oktober 2019 von 10 – 17:00

Workshopkosten inklusive Material 200,– €

CV Uta Schneider
Studium an der HfG Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Seit 1986 freischaffend als bildende Künstlerin und Typografin. Ebenso seit 1986 künstlerische Zusammenarbeit mit Ulrike Stoltz (1986–2001 in der Künstlerinnengruppe Unica T, seit 2002 im Duo ‹usus›). Seit zwanzig Jahren (internationale) Lehrtätigkeit im Bereich Künstlerbuch und Buchgestaltung. Regelmäßig Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. 2005 Preis 1st Seoul Book Arts Award, Seoul/Korea; 2001 Stipendium Nexus Press, Atlanta/USA. Ihre Künstlerbücher sind in öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland, Europa, Australien, USA, Japan und China vertreten. Mitglied im Deutschen Künstlerbund e.V. und im Bund Offenbacher Künstler e.V. Lebt und arbeitet in Offenbach am Main
www.boatbook.de, www.uta-schneider.de

Buchbinden Grundlagen: der Halblederband

Peter Zehetmayer

Der Halblederband auf tiefem Falz gearbeitet ist ein ideales Werkstück, um die zahlreichen Arbeitsschritte beim Buchbinden kennenzulernen und ein traditionelles fadengebundenes Buch herzustellen.

Samstag, 12. Oktober 2019 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 13. Oktober 2019 von 9 – 17:00

Workshopkosten 168,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Schuh und Schuber

Peter Zehetmayer

Der Schuber ist als Schutz für ein besonders edles Buch gedacht, das staubfrei und ohne Spuren der Beanspruchung die Zeit überdauern soll. Wir stellen einen materialgerechten, farblich abgestimmten, maßgeschneiderten festen Schuber für Ihr mitgebrachtes Buch her.

Daneben wird auch ein konservatorischer Schuh und Schuber für ein 2. Buch angefertigt.

Samstag, 19. Oktober 2019 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 20. Oktober 2019 von 9 – 17:00

Workshopkosten 158,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Wunschbuchbinderei

Unter Aufsicht und Anleitung von Herrn Ludwig Stumptner, Buchbinder und Buchrestaurator können ein bis zwei umfassende Buchprojekte nach Wunsch realisiert werden. Es stehen dafür 4 ganze Tage zur Verfügung.
Buchbinderische Vorkenntnisse sind erwünscht.

Wunschbuchbinderei B:
Vorbesprechung: Donnerstag, 24. Oktober um 18:00
Samstag, 26. Oktober 10 – 17:00
Sonntag, 27. Oktober 10 – 17:00
UND
Samstag, 2. November 10 – 17:00
Sonntag, 3. November 10 – 17:00

Maximale TeilnehmerInnenzahl: 5
Die Materialkosten entstehen aus dem jeweiligen Projekt.
Kosten: € 300.–

Mit Pulpe schreiben

Mit Faserbrei und einigen Zusätzen lässt sich schreiben
Mit Faserbrei und einigen Zusätzen lässt sich schreiben
Schreiben mit Faserbrei
Schreiben mit Faserbrei
Mit Pulpe schreiben
Mit Pulpe schreiben

John Gerard

Mit flüssigem Faserbrei kann man nicht nur malen, sondern auch schreiben. Mit einiger Übung kann die Pulpe lebendige, malerische oder auch kalligraphische Arbeiten in persönlichen Schriftbildern ausdrücken.

In diesem Kurs wird der Arbeitsschwerpunkt auf dem gesteuerten Schreiben mit flüssiger Pulpe liegen, zusätzlich wird aber auch das Pigmentieren farbiger Faserbreie vermittelt. Wir werden ebenso auf frisch geschöpfte Bogen schreiben, wie auch ohne Trägermaterial. Ziel des Kurses ist es, den individuellen Charakter der Handschrift und die Umsetzbarkeit mit dem Medium in Einklang zu bringen.

Dienstag 5. November von  10 – 17h und
Mittwoch 6. November von 10 – 17h
ODER
Donnerstag 7. November von 10 – 17h und
Freitag 8. November von 10 – 17h

Workshopkosten € 180,00
Materialkosten nach Verbrauch

Transparenzen

John Gerard

In handgeschöpften Papieren ist Transparenz außerordentlich schwer zu erreichen, denn dafür wird ein sehr lange geschlagener Faserbrei benötigt. Dies hat zur Folge, dass sich die Fasern bei der Trocknung extrem stark zusammenziehen und den Trocknungsprozess zu einer großen Herausforderung machen.

In diesem Kurs werden wir mit Flachs und Abaka arbeiten und daraus dünne, durchscheinende Bogen mit hartem, ausgeprägten Klang herstellen. Mit verschiedenen Techniken der Papiermalerei gestaltet, werden diese Papiere zu besonderen Einzelstücken.

Samstag, 9. November 10 – 17h und
Sonntag, 10. November 10 – 17h

Workshopkosten 180.-
Materialkosten
nach Verbrauch

Suminagashi und Shibori

Anna Rubin

Suminagashi und Shibori sind zwei japanische Färbetechniken, bei welchen mit Papier, Wasser und Tusche gearbeitet wird. Beide Techniken lassen viel Raum für individuelle Experimente. Die Einfachheit der verwendeten Materialien und Arbeitsmittel machen Shibori und Suminagashi in jeder Küche/Bad möglich.

Freitag, 15. November 2019 von 10 – 17:00

Materialkosten 15,00 Euro

Workshopgebühr Euro 80,00

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 - 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z.B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst, FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

Bambus, Licht, Papier

Anna Rubin

Die Technik des Bambusspalten und des Biegens von Bambusstaebchen durch Erhitzen, ermöglicht eine freie Gestaltung von Konstruktionen für Leuchtkörper, welche mit Papier bespannt werden. Bambus und Papier, als Linie und Fläche, ergänzen sich und lassen Strukturen von Licht und Schatten entstehen.

Samstag, 16. November 2019 von 10 – 17:00
Sonntag, 17. November 2019 von 10 – 17:00

 

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopkosten 160,00 Euro

Mitzubringen: Borstenpinsel, Haarföhn, falls vorhanden dünne, flache Materialien wie: Papier, Briefe, Fäden …  die eingearbeitet werden können.

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 – 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z. B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst,  FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/ Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/ Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

Instandsetzen von Büchern

Buch vor Instandsetzung
Buch nach Instandsetzung

MMag. Ilse Mühlbacher, Buchrestauratorin

Ziel dieses Kurses ist es, einfache Reparaturarbeiten an beschädigten Büchern nach konservatorischen Gesichtspunkten durchzuführen.

Das Ansetzen von losen Buchdeckeln, das Aufbringen abgefallener Rücken, das Schließen von Rissen im Papier und das Festigen abgestoßener Ecken werden Teil der praktischen Arbeit sein. Ein theoretischer Unterricht unterstützt die praktische Arbeit, erklärt den Aufbau eines Buches, erläutert die verschiedenen Bindetechniken und zeigt die Verwendung geeigneter Materialien und Klebstoffe. Es können drei kleine, nicht zu stark beschädigte Bücher mitgebracht werden, und anhand einer Schadensanalyse soll herausgefunden werden, welche Schäden mit einfachen Mitteln behoben werden können und wofür ein Buchrestaurator zugezogen werden sollte.

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopgebühr
€ 160,00

Freitag, 22. November 2019 14 – 18:00
Samstag, 23. November 2019 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 24. November 2019 von 9 – 12:00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Workshops oder selbständiges, projektbezogenes Arbeiten mit ganztägiger Assistenz in der Papiermacherwerkstatt nach terminlicher Vereinbarung. Tageshonorar 200,00 bei einer Teilnehmerinnenzahl von 1 – 4 Personen.

Anmeldung

Wenn Sie sich zum Workshop anmelden möchten, füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus!

Für weitere Informationen können Sie uns unter der Tel.-Nr. +43 650 4300681 erreichen.

Die Teilnehmerzahl aller Kurse, falls nicht anders angegeben, beläuft sich auf maximal 8.

Bitte geben Sie uns Ihre E-Mail-Adresse bekannt, damit wir Sie über Aktuelles informieren können!

office(at)papierwespe.at

Papierwespe
Werkstatt für
Buch- und
PapierkünstlerInnen
Beatrix Mapalagama

Kleistgasse 18/4, Eingang ums Eck
A-1030 Wien
mobil:
+43 650 4300681
office(at)papierwespe.at