WORKSHOPS

In der Wiener Papiermacherwerkstatt erwarten Sie beste Ausstattung z.B. Holländer, Spindelpresse, Deckelschere, Pulpsprühanlage, Schöpfsiebe... und interessante Workshops des Expertenteams.

Unterkunft: Wir reservieren Ihnen gerne ein Hotelzimmer in unserer Nähe. Bei Bedarf schicken wir eine Auswahl an Hoteladressen zu.

Mitzubringen: Papierschöpfen ist eine nasse Angelegenheit und für wasser- und rutschfestes Schuhwerk ist zu sorgen. Über Dokumentationsmaterial Ihrer bisherigen künstlerischen oder angewandten Arbeiten freuen wir uns.

Freizeit: Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Werkstatt sind das Schloß Belvedere, der botanische Garten, das Hundertwasserhaus, das Haus der Musik oder die Flaktürme mit dem Depot für moderne Kunst. Verkehrstechnisch günstig erreichbar ist auch der Wiener Prater, der Zentralfriedhof oder das Museum für Angewandte Kunst. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens sind mit der U-Bahn (Stephansdom 3 U-Bahnstationen) oder zu Fuß leicht erreichbar.

Workshops 2017

Urushi frisch
Urushi Zapfer in Joboji
Urushi Rohlack spachteln
Urushi Black Square # 58 von Astrid Edlinger
Urushi
Urushi Versuche

Urushi – japanische Lacktechnik

Astrid Edlinger

Dieser Kurs bietet eine erste Einführung in die japanische Lacktechnik. Im Rahmen eines exklusiven Museums- bzw. Atelierbesuchs haben die TeilnehmerInnen Gelegenheit, historische und zeitgenössische Lackobjekte kennenzulernen, verschiedene Techniken und Möglichkeiten der Gestaltung werden vorgestellt. Eigene praktische Versuche erlauben darüber hinaus diese aufwändige Technik tatsächlich zu »begreifen« und ein kleines, selbstgemachtes Urushi-Objekt mit nach Hause zu nehmen.

ACHTUNG: Im Umgang mit frischem, noch nicht ausgehärtetem Urushi können bei Hautkontakt allergische Reaktionen auftreten. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, Arbeitsmantel oder -schürze und Schutzhandschuhe mitzubringen.

Kurskosten: € 158.–
Material: ca. € 25.–

Donnerstag 26. Oktober 2017, 14 – 17:00
Freitag 27. Oktober 2017, 14 – 17:00
Samstag 28. Oktober 2017, 14 – 17:00
Sonntag 29. Oktober 2017, 14 – 17:00

https://www.youtube.com/watch?v=WkxXVazlO3I

Astrid Edlinger, geb. 1968, Studien an der Universität für angewandte Kunst, Wien; Diplomarbeit zum Raumbegriff im Architekturdiskurs und der University of Tokyo, Department of Architecture (diverse Konferenzbeiträge). Tätigkeiten u. a. im Nachtdienst bei der Post, als Textilrestauratorin und AHS-Lehrerin. Seit 2011 als Künstlerin tätig, intensive Auseinandersetzung mit der japanischen Lacktechnik (erneuter Japanaufenthalt im Sommer 2011) und eigene künstlerische Arbeiten mit URUSHI. Letzte Ausstellung »100 Black Squares | Black Square Sweatshop« im Nov./Dez. 2015 im ausstellungsraum.at

Langstich, koptische Bindung und Criss-Cross-Binding

Mag. Ilse Mühlbacher

In diesem Kurs werden drei außergewöhnliche Buchkonstruktionen erarbeitet und können dann individuell interpretiert werden. Weitere spannende Versionen dieser Bindetechniken werden vorgeführt und können mit dazu geeigneten Materialien realisiert werden. Durch den Einsatz von verschiedenen Gestaltungselementen und Materialien sind individuelle Lösungen umsetzbar.
Alle drei Techniken können klebstofffrei hergestellt werden.
Mitzubringen: Arbeitsgewand, Schere, Bleistift, Radiergummi, Lineal, Dreieck, Stanleymesser, 1 flacher Pinsel (2-3 cm breit). Wenn vorhanden: Falzbein, Ahle, Flachzange, Steine oder Gewichte zum Beschweren

Workshopkosten € 165.–
Materialkosten
€ 18,–
Beinhaltet: Papier, Karton und Pappe, Klebstoff, Bänder, Heftzwirn, Bretter, Buchbinderleinen, Fotokopien und sonstiges Zubehör; Leder wird ggf. nach Verbrauch separat verrechnet.

Freitag, 24. November von 14 – 18:00
Samstag, 25. November von 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 26. November von 9 – 12:00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Adventwerkstatt

 

Handgeschöpfte Karten und Christbaumschmuck

Beatrix und Savannah Mapalagama

In den ersten Kursstunden lassen wir uns von unserer Kartensammlung inspirieren und schöpfen glitzernde Weihnachtspost. Siebdeckel für Postkarten, Faltkarten, Kreise, Sternschnuppe, besonders kleine Papiere,...stehen zur Verfügung. Dann werden zahlreiche Schmuckstücke für den Christbaum und das weihnachtlich geschmückte Haus vorgestellt.
Am Samstag geht es trockener her: Wir falten, nähen und schneiden unter anderem auch unser handgeschöpftes Papier zu Unikaten.

Freitag, 8. Dezember von 10 – 16h und
Samstag, 9. Dezember 10 – 14h

Workshopkosten inklusive Material  € 130,-

Schattenriss und Scherenschnitt

Veronika Kyral


Als Attraktion des Abends schnitt Hans Christian Andersen aus schwarzem Papier die Silhouetten der anwesenden Gäste, ein Kopf im Profil als Erinnerungsbild für die Liebsten oder ein paar Schnitte ins Papier, die sich beim Auffalten zu einem kleinen Wunderwerk öffnen.
Mit feinen, kleinen Scheren oder auch scharfen Cuttern tauchen wir in die Welt der Silhouetten, Schattenrisse und Faltschnitte, historisch und ethnologisch beeinflusst oder ganz nach eigenen Ideen.

Samstag, 9. Dezember von 15 – 19:00   und
Sonntag, 10. Dezember von 10 – 14:00   

Workshopkosten  € 80,00
Material € 10 – 12,00

Die Teilnehmer bringen bitte die kleinste zu Hause auffindbare Schere, Lineal, Geodreieck und Bleistift mit.

Workshops 2018

Aus 1,2 Blatt Papier

Beatrix Mapalagama

Aus 1, 2 Blatt Papier oder Karton können Fahnen-, Taschen-, Mäander-, Pop Up-, Falt- und Schlitzbücher entstehen. Die ua. rasch hergestellt werden und zahlreiche erstaunliche Aktionsflächen bieten.
Wir nehmen uns 6 Konstruktionen vor.

Freitag, 26. Jänner 2018
  von 9 – 17:00
oder
Freitag, 19. Oktober2018 von 9 – 17:00

Materialkosten nach Verbrauch

Workshopkosten Euro 80,00

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Dtld, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; Leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Falz/Kleb/Schraub

Peter Zehetmayer

Im Kurs wird ein Album mit Buchschrauben, ein Leporello, das Japanische Buch und eine Mappe zum flexiblen Bestücken mit einem Skizzenbuch (ggf. in Klebebindung) oder Kalender vorgestellt.

Je nach Arbeitstempo und Ausführung wird jeder Teilnehmer 2 bis 3 Objekte realisieren.

Samstag, 27. Jänner 2018 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 28. Jänner 2018 von 9 – 17:00

oder

Samstag, 10. Juli 2018 von 9 – 17:00 und
Sonntag 11. Juli 2018 von 9 – 17:00

Workshopkosten 151,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Buchbinden Grundlagen: der Halblederband

Peter Zehetmayer

Der Halblederband auf tiefem Falz gearbeitet ist ein ideales Werkstück, um die zahlreichen Arbeitsschritte beim Buchbinden kennenzulernen und ein traditionelles fadengebundenes Buch herzustellen.

Samstag, 8. Februar 2018 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 9. Februar 2018 von 9 – 17:00

Workshopkosten 168,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Schuh und Schuber

Peter Zehetmayer

Der Schuber ist als Schutz für ein besonders edles Buch gedacht, das staubfrei und ohne Spuren der Beanspruchung die Zeit überdauern soll. Wir stellen einen materialgerechten, farblich abgestimmten, maßgeschneiderten festen Schuber für Ihr mitgebrachtes Buch her.

Daneben wird auch ein konservatorischer Schuh und Schuber für ein 2. Buch angefertigt.

Samstag, 10. Februar 2018 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 11. Februar 2018 von 9 – 17h

oder

Samstag, 13. Oktober 2018 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 14. Oktober 2018 von 9 – 17:00

Workshopkosten 158,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Schmuck und Objekte aus Papiergarn

Annette Weber

Wir entdecken die vielfältigen Möglichkeiten der Verarbeitung von Papiergarnen in diversen Textiltechniken.
Wir bauen eine einfache Handspindel und experimentieren beim Spinnen, Zwirnen, Färben, Stricken, Häkeln, Weben, Nadelbinden, Flechten, Knoten, …
Die Möglichkeiten der weiteren Veredlung der Werkstücke wie Glätten, Weichmachen sowie Verschlusslösungen werden vorgestellt und Anregungen für Schmuckstücke oder kleinere Objekte gegeben.

Freitag, 9. März 2018 14 – 19:00
Samstag, 10. März 2018 von 9 – 18:00
Sonntag, 11. März 2018 von 9 – 14:00

Materialkosten nach Verbrauch
Gearbeitet wird mit handelsüblichem Papiergarn z.B. von ArteBene

Workshopkosten Euro 160,00

Lebenslauf:
Dipl. Designerin, Textilgestalterin & Papierliebhaberin

www.weberannette.de

Buch vor Instandsetzung
Buch nach Instandsetzung

Instandsetzen von Büchern

MMag. Ilse Mühlbacher, Buchrestauratorin

Ziel dieses Kurses ist es, einfache Reparaturarbeiten an beschädigten Büchern nach konservatorischen Gesichtspunkten durchzuführen.

Das Ansetzen von losen Buchdeckeln, das Aufbringen abgefallener Rücken, das Schließen von Rissen im Papier und das Festigen abgestoßener Ecken werden Teil der praktischen Arbeit sein. Ein theoretischer Unterricht unterstützt die praktische Arbeit, erklärt den Aufbau eines Buches, erläutert die verschiedenen Bindetechniken und zeigt die Verwendung geeigneter Materialien und Klebstoffe. Es können drei kleine, nicht zu stark beschädigte Bücher mitgebracht werden, und anhand einer Schadensanalyse soll herausgefunden werden, welche Schäden mit einfachen Mitteln behoben werden können und wofür ein Buchrestaurator zugezogen werden sollte.

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopgebühr
€ 160,00

Freitag, 16. März 2018 14 – 18:00
Samstag, 11. März 2018 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 12. März 2018 von 9 – 12:00

 

oder

Freitag, 23. November 2018 14 – 18:00
Samstag, 24.
November 2018 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 25.
November 2018 von 9 – 12:00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Pergamentband © Roger Green
Pergamentband, Verschlussvariante © Roger Green

Flexibler Pergamentband

Ludwig Stumptner

Der flexible Pergamentband kommt ohne Klebung aus und ist auch zur Bindung wertvoller Dokumente geeignet. Diese im 17. Jahrhundert gebräuchliche Bindung, wurde von William Morris und der englischen Arts and Craft Bewegung wiederentdeckt. Sie vereinigt restauratorische und ästhetische Ansprüche.

 

Samstag, 21. und Sonntag, 22. April 2018 9 – 17:00

Workshopkosten € 180,–
Materialkosten inklusive Ziegenpergament € 55.–

Ludwig Stumptner, Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

Suminagashi und Shibori

Anna Rubin

Suminagashi und Shibori sind zwei japanische Färbetechniken, bei welchen mit Papier, Wasser und Tusche gearbeitet wird. Beide Techniken lassen viel Raum für individuelle Experimente. Die Einfachheit der verwendeten Materialien und Arbeitsmittel machen Shibori und Suminagashi in jeder Küche/Bad möglich.

Freitag, 18. Mai 2018 von 10 – 17:00

oder

Freitag, 9. November 2018 von 10 – 17:00

Materialkosten 15,00 Euro

Workshopgebühr Euro 80,00

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 - 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z.B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst, FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

Drachenbau: In die Luft gebaut

Anna Rubin

Im wahrsten Sinn ganz oben steht der Wunsch zu fliegen. Dieser Gedanke begleitet den ganzen Prozess des Drachenbauens. Kein Lineal, keine Zahlen, keine Fehlerquellen: das Augenmaß sorgt für die Symmetrie des Drachens – und dann wird geflogen. In diesem Kurs findet die Auseinandersetzung mit dem Thema »Drachen« praktisch und theoretisch statt. Der praktische Teil setzt sich zusammen aus dem Kennenlernen der traditionellen Drachenbaumaterialien Papier  und Bambus und deren Verarbeitung in flugtaugliche  Objekte.
Wir beginnen mit einem traditionellen Japanischen Drachen. Das Papier wird mit Tusche in Shiboritechnik gefärbt, dann das Drachengerüst aus Bambus gebaut. Ausgerüstet mit einer Waageschnur, Spannschnur und Flugleine fliegt der Drachen schon bei leichtem Wind. Das Steigenlassen eines selbstgebauten Drachens inspiriert eine eigene Drachenform zu entwickeln: Dazu wird Bambus in feine Leisten gespalten, um daraus mit Hilfe von Garn und vielen Knoten das Skelett des Drachens zu bauen. Dieses wird dann mit verschiedenen Papieren (Japan, Nepal...) überzogen.
Neben dieser ausführlichen Material-Erfahrung beleuchtet die Theorie das historische, mythologische und kulturelle Umfeld des Drachens.

Samstag, 19. Mai 2018 von 9 – 17.00,
Sonntag, 20. Mai 2018 von 9 – 16.00

Materialkosten zirka 14,00 Euro

Workshopgebühr Euro 190,00

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 - 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z.B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst, FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

http://www.annarubin.at

Einführung: Papier herstellen und schöpfen

Beatrix Mapalagama

Die grundlegenden Arbeitsschritte werden vorgezeigt, Hadernpapiere geschöpft und Fasern, Zugaben, Siebvarianten, Trocknungsmöglichkeiten besprochen.

Workshopkosten inklusive Material € 60,–

Donnerstag, 31. Mai 2018 von 15 – 19:00

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Papier in Schichten denken und schöpfen

Beatrix Mapalagama
Papier wird nicht als bloße Oberfläche, sondern als räumliche Schicht Konstruktion verstanden. Wir beschäftigen uns mit der Zweiseitigkeit von Papier, mit der Möglichkeit zwischen zwei Schichten etwas einzuschließen, dem Aufbau von Zeichen im Papier, Wasserzeichen, einfachen und tiefen Prägungen und Collagen im Nassen.

Workshopkosten inklusive Material € 140,–

Samstag, 1. Juni 2018 10 – 17:00
Sonntag, 2. Juni 2017 10 – 15:00

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Ganzgewebeband in Franzbandtechnik

Ludwig Stumptner

Diese Buchform eignet sich vor allem für Buchblöcke ab 3cm Dicke. Alle wesentlichen Arbeitsschritte des Franzbandes werden durchgeführt. Die Buchblöcke können von den KursteilnehmerInnen mitgebracht werden. Richtige Laufrichtung ist Voraussetzung.

Samstag, 9. Juni 2018 von 10 – 17.00
Sonntag, 10. Juni 2018 von 10 – 17.00

Materialkosten nach Verbrauch

Workshopgebühr Euro 230,00

Ludwig Stumptner, Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

Cynaotypie von Christian Burtscher
Cyanotypie von Anna Atkins algae
Cyanotypie von Anna Atkins woodhorsetail
im schloss von Christian Burtscher
im schloss 2 von Christian Burtscher

Cyanotypie oder Blaudruck

Christian Burtscher

Bei der Cyanotypie handelt es sich um eines der ältesten photographischen Verfahren. Sie wurde 1842 von Sir John Herschel erfunden und basiert auf chemischen Reaktionen von bestimmten Eisensalzen unter UV-Licht.
Schon 1843 verwendete Anna Atkins Cyanotypien als Illustrationen für ihre mehrbändige Arbeit über britische Algen. Kommerziell wurde das Verfahren hauptsächlich für Kopien von technischen Zeichnungen für Architekten und Ingenieure verwendet.

Die Cyanotypie ist ein sogenannter Kontakt-Print-Prozess. Das bedeutet, es kann keine Vergrößerung der Vorlage stattfinden. Gegenstände, Zeichnungen auf transparenter Folie oder ein photographisches Negativ werden 1:1 auf ein vorher beschichtetes Papier gelegt und gemeinsam in der Sonne belichtet. Anschließend wird das belichtete Papier in Wasser entwickelt. Das Resultat ist ein fein abgestuftes positives Bild in Blau-Weiß.

Materialkosten € 18,00  für Pinsel, Papier, Chemie, Negativ
Workshopkosten € 160,00


Freitag, 6. Juli 2018 von 14 – 18:00
Samstag, 7. Juli 2018 von 10 – 17:00
Sonntag, 8. Juli 2018 von 10 – 14:00

Tagesprogramm:
Freitag: 14 – 18:00
Einführung in die chemischen Grundlagen
Herstellung der lichtempfindlichen Flüssigkeit
Vorbereitung und Beschichtung der Papiere
Samstag: 10 – 12:00 Praxis
Die Kursteilnehmer belichten Ihre eigenen Cyanotypien. Je nach Vorliebe können Photogramme aus mitgebrachten Gegenständen gemacht werden, Zeichnungen auf Transparentfolie oder eigene Photographien verwendet werden. Für Photogramme eignen sich alle Gegenstände, solange sie trocken sind. Frische Pflanzen oder Blätter enthalten zuviel Feuchtigkeit und müssen vor Verwendung gut gepresst und getrocknet sein.
Für photographische Cyanotypien wird ein großformatiges Negativ benötigt. Dieses wird vom Kursleiter vor dem Kurs erstellt und mitgebracht. Dafür bitte das gewünschte Ausgangsfoto bis spätestens 2 Wochen vor Kursbeginn an die Papierwespe mailen. Längste Seite des Photos max. 3500 Pixel.
12 – 13:00 Theorie
Anhand eines Beispielphotos wird der gesamte Workflow für die Herstellung von digitalen Negativen exemplarisch vorgeführt.
14 – 17:00 Praxis
Die Kursteilnehmer belichten und entwickeln weitere Cyanotypien. Abhängig vom Wetter sollten sich 3 bis 5 fertige Drucke pro Teilnehmer ausgehen.
Sonntag: Tonen.
Cyanotypien müssen nicht zwangsläufig Blau-Weiß sein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Farbanmutung den eigenen Vorlieben anzupassen. Am Sonntag werden wir einige davon ausprobieren.

Christian Burtscher Lebt und arbeitet als Frontend-Developer in Wien. Lebenslanges Interesse an Photographie, seit einigen Jahren insbesondere an alten Photographischen Techniken.
http://farblos.cc

Photopolymertiefdruck

Veronika Steiner

Der Polymertiefdruck gehört zu den alternativen und eher ungiftigen Tiefdruckverfahren.
Polymerplatten bestehen aus einem dünnen Metallträger, der mit einer lichtempfindlichen Kunststoffschicht versehen ist.
Wird diese Schicht ultraviolettem Licht ausgesetzt, verändert sich durch die ausgelöste chemische Reaktion, die Schichteigenschaft, die Löslichkeit.
Durch Belichtung härtet die Polymerschicht aus, die vom Motiv geschützten Stellen lassen sich mit Wasser auswaschen. Dadurch entstehen Vertiefungen in der Platte, die beim Einfärben mit Druckfarbe gefüllt werden.
Die Polymerplatte lässt sich sowohl für fotografische und digitale Vorlagen einsetzen, als auch als Druckstock für sehr spontane malerische und zeichnerische Ideen.

In diesem 2Tageskurs lernen Sie das mitgebrachte Bildmaterial (analoge oder digitale Fotos, Ausschnitte, Zeichnungen …) mit Photoshop zu bearbeiten und für die Belichtung vorzubereiten, die Fotopolymerplatten zu belichten, entwickeln und im klassischen Tiefdruckverfahren zu drucken.

Materialkosten € 25,– ohne Polymerplatten (€ 10.– pro Platte, benötigt werden im Schnitt 3–4)
Workshopkosten
€ 170,–

Samstag, 7. Juli von 10 – 17:00
Sonntag, 8. Juli
von 10 – 17:00

Mitzubringen: USB- Stick mit Fotomaterial, wenn vorhanden Laptop mit Photoshop, Arbeitsschürze

Veronika Steiner Geboren 1968 in Wien, Studium 1987–2005 an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seit 2005 Lehrbeauftragte in der Klasse Grafik / Druckgrafik, Universität für Angewandte Kunst. Lebt und arbeitet in Breitenfurt, NÖ; www.veronika-steiner.com

Upcycling Papierschmuck

Dipl. Ing. Carin Fürst

Aus Alt mach Neu – ungewöhnliche Materialien (wieder)verwenden! Sie werden Papierschnüre selbst machen, Papierperlen drehen, die Fingerstricktechnik erlernen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Ihren Modeschmuck mit ungewöhnlichen Materialien und Accessoires aufzupeppen und so zu feinen neuen Stücken umzuarbeiten. Kleinteile und Accessoires sind bei der Kursleiterin erhältlich und werden nach Verbrauch direkt verrechnet. Gestaltungsbeispiele auf www.carin-fuerst.at

Wenn Sie gerne selbst Materialien sammeln möchten, können Sie eine Liste vorweg bei der Kursleiterin anfordern.

Montag, 9. Juli 2018, 10 – 17:00

Workshopkosten € 75.–

Materialkosten nach Verbrauch, zirka € 10.– (wird z. B. für Ohrhaken, Verschlüsse, … individuell verrechnet)

Lebenslauf: Dipl. Ing. für Architektur, lebt und arbeitet in Freistadt und Wien; geboren 1953 in OÖ, bis 1979 Studium der Architektur an der TU Wien, 1979 – 2003 Malerei und Papierarbeiten, ab 2003 Recyclingschmuck. Recycling Fan – immer schon Beschäftigung mit verschiedensten Materialien.

Falz/Kleb/Schraub

Peter Zehetmayer

Im Kurs wird ein Album mit Buchschrauben, ein Leporello, das Japanische Buch und eine Mappe zum flexiblen Bestücken mit einem Skizzenbuch (ggf. in Klebebindung) oder Kalender vorgestellt.

Je nach Arbeitstempo und Ausführung wird jeder Teilnehmer 2 bis 3 Objekte realisieren.

Samstag, 10. Juli 2018 von 9 – 17:00 und
Sonntag 11. Juli 2018 von 9 – 17:00

Workshopkosten 151,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Papier flechten

Charlotte Karner

Es entstehen brauchbare Objekte wie Dosen, Körbe, Taschen, (Brillen)Etuis, Bänder oder Gürtel, die auf drei grundlegenden Flechttechniken beruhen. Imprägnierung und Stabilisierung des Papiers für den täglichen Gebrauch wird an den Objekten angewendet. Der erste Tag ist dem Erlernen der Techniken gewidmet, am zweiten Tag können individuelle Objekte erstellt werden.

Workshopkosten 140,00

Donnerstag, 12. Juli 2018 von 10 – 17:00 und
Freitag, 13. Juli 2018 von 10 - 17:00

Zum Workshop bitte mitbringen: Schneidmatte, Stanley-Messer (Cutter), Schere, Geodreieck, Bleistift, Radiergummi

Die Materialkosten von zirka 10 – 20 Euro je nach Verbrauch beinhalten alle Papiere und ergänzende Teile wie Kleber, Metallösen, Klettverschlüsse, Stoffe, Bänder und diverse Werkzeuge zur Nutzung während des Workshops.

Lebenslauf
* 1954, Freischaffende Künstlerin in Sachen Papier, Papier-Upcycling und Buchgestaltung, Typografikerin, Handbuchbinderin und seit 2005 Lektorin für Buchbinderei an der New Design University St. Pölten, www.atelier-diotima.com

Große Formate

Beatrix Mapalagama

Große gestaltete Papiere haben eine enorme Präsenz und wirken trotzdem fast schwerelos. Gemeinsam bereiten wir Maulbeerbaumbast auf und gestalten ua. mit eingefärbtem Faserbrei. Es werden mehrere Techniken vorgestellt und erarbeitet, die für große Formate tauglich sind.

Schließlich konzentrieren wir uns auf ein nepalesisches Eingießverfahren. Für jeden Teilnehmer stehen mindestens 2 Siebe im Format 50x70cm und  29x127cm und einige Zwischenformate zur Verfügung. Wer möchte, kann ein Sieb bis zum Papierformat 90x90cm selbst bauen.

Das Sieb und das Verfahren eignen sich gut zum Weiterarbeiten zu Hause.

Samstag, 14. Juli 2018 von 10 – 17:00
Sonntag, 15. Juli 2018 von 10 – 17:00

max. 5 Teilnehmer

Workshopkosten Euro 160,00

Materialkosten ohne eigenem Sieb  55.- Euro
Bitte vermerken Sie bei Ihrer Anmeldung, ob Sie ein eigenes Sieb bauen möchten. Die Konstruktion ist einfach, rostfrei und mit einem Kunststoffsieb bespannt.

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Dtld, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; Leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Pflanzenfarben: Herstellen und Verarbeiten

Mag. Sigrid Zobl

Begleitet von einführenden Worten zum Thema werden sie über Historisches, Allgemeines und Besonderes der Pflanzenfarbstoffe informiert werden. In weiterer Folge werden die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Verarbeitung und Gewinnung experimentell erarbeitet.  Aus den Pflanzen werden Farbstoffe gewonnen und der Unterschied zum Pigment wird ersichtlich.
Die Weiterverarbeitung der Farbsäfte, wie deren Anwendung in unterschiedlichsten Bindemitteln wird mittels selbst angefertigter Arbeitsproben untersucht werden. Sei es das Beizen der Stoffe für die Färbung von Textilien, die Pigmentfällung aus den Farbsäften oder die Herstellung von Aquarellfarben, es werden auch Wünsche der Teilnehmer berücksichtigt werden. Bei besonderem Interesse können selbst mitgebrachte weiße bzw. helle Textilien wie T-Shirts, Stoffhüte, Taschen und mehr – jedoch ausschließlich Naturfasern von maximal 50 x 50 cm – während des Kurses gefärbt werden. Die unterschiedlichen Arbeitsbereiche werden die Individualität von Pflanzenfarben und ihre vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten zeigen.
Pflanzenfarbstoffe sind auch ein Symbol der Vergänglichkeit und Veränderlichkeit, somit stehen sie im diametralen Gegensatz zu den synthetischen Pigmenten. Als Kunst die vergeht, die sich verändert und einzigartig ist, kann sie vor allem in der Aktionskunst, in der Körpermalerei, in Aquarellen, in der Buchmalerei oder Textilfärberei ihren Einsatz finden.
Um mit möglichst vielen verschiedenen Farbtönen während des Kurses arbeiten zu können, besteht die Möglichkeit einen Pflanzenset Färbekoffer bei der Kursleiterin zu erwerben und/oder Sie können Ihre eigenen Pflanzen mitbringen. Bei Interesse senden wir Ihnen eine Liste besonders geeigneter Pflanzen zu.
Bei Bedarf und nur auf Vorbestellung: Pflanzenset Färbekoffer € 36,– 

Materialkosten € 20,–
Workshopkosten € 150,–

Samstag, 8. September 2018 von 10 – 17:00
Sonntag, 9. September 2018  von 10 – 17:00


Lebenslauf
Mag. rer. nat. Sigrid ZOBL, Biologin, Doktorratsstudierende, http://sigrid-zobl.jimdo.com/

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Workshop

Buchpapiere schöpfen

Beatrix Mapalagama

In den nächsten Wochen ist es möglich, ganz spezielle Bucheinbandtechniken zu erlernen und einen festen Schuber anzufertigen. Wer auch noch sein selbstgeschöpftes Papier im Ganzgewebeband in Franzbandtechnik oder im Holzdeckelband verarbeiten möchte, kann geleimte, alterungsbeständige Papiere aus 100% langfaseriger Baumwolle mit geeigneten Zusatzstoffen schöpfen.

Um auch individuelle Ansätze zu ermöglichen wie Einfärbung, eigene Zugaben, Formate, Arbeitstempo steht jedem Teilnehmer eine Bütte zur Verfügung.

Wir versuchen gleichbleibende Grammaturen zu schöpfen und brauchen etwa 50 Blätter für ein repräsentatives Buch.

Maximal 5 Teilnehmer

Samstag, 29. September 2018 von 14 – 18:00
Sonntag, 30. September 2018 von 10 – 17:00

Kursbetrag inklusive Materialkosten 160.-

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Dtld, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; Leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

recto/verso – Künstlerbücher zeichnen, schreiben

Uta Schneider

Das Medium Buch scheint uns so vertraut. Das Künstlerbuch, eine Werkform der bildenden Kunst, ist eher wenig bekannt.

Beim Zeichnen nutzen wir meist nur die Vorderseite des Papiers. Sobald wir einen Bogen falzen, werden daraus vier Seiten. Recto/Verso. Mehrere gefalzte Bögen ineinander gesteckt, ergeben ein einlagiges Heft. Die zwei Seiten des Papiers erzeugen einen Buchraum, der eigenen Regeln folgt und der gefüllt werden kann. Und schon sind wir mittendrin, im Bücher machen. Alle grafischen Mittel sind willkommen.

Dieser Kurs bietet beides: visuelles Arbeiten und Arbeiten mit Sprache. Gearbeitet wird mit seriellen Zeichnungen oder Collagen, mit oder ohne Text. Oder überhaupt: nur mit Text, ohne Bild. Aber wie kommen Text oder Bild ins Buch? Wie wird beides platziert? In Bezug zueinander gesetzt? Wir entwickeln ‹Geschichten›, temporeich mit schnellen Schnitten oder mit ganz ruhiger Seitengestaltung. Jedes Umblättern ist wie ein Takt. Mithilfe des spielerischen Entdeckens entsteht eine Balance zwischen Spontaneität und bewusstem Arbeiten mit dem Material.

Montag, 1. Oktober 2018 von 10 – 17:00
Dienstag, 2. Oktober 2018 von 10 - 17:00
Mittwoch, 3. Oktober 2018 von 10 – 17:00

Workshopkosten inklusive Material 300,00

CV Uta Schneider
Studium an der HfG Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Seit 1986 freischaffend als bildende Künstlerin und Typografin. Ebenso seit 1986 künstlerische Zusammenarbeit mit Ulrike Stoltz (1986–2001 in der Künstlerinnengruppe Unica T, seit 2002 im Duo ‹usus›). Seit zwanzig Jahren (internationale) Lehrtätigkeit im Bereich Künstlerbuch und Buchgestaltung. Regelmäßig Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. 2005 Preis 1st Seoul Book Arts Award, Seoul/Korea; 2001 Stipendium Nexus Press, Atlanta/USA. Ihre Künstlerbücher sind in öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland, Europa, Australien, USA, Japan und China vertreten. Mitglied im Deutschen Künstlerbund e.V. und im Bund Offenbacher Künstler e.V. Lebt und arbeitet in Offenbach am Main
www.boatbook.de, www.uta-schneider.de

Holzdeckelband

Papier - Holz - Leder - Kapital - Kordel  - Buchschließe

MMag. Ilse Mühlbacher

In diesem Kurs wird ein sogenannter Holzdeckelband angefertigt. Einbände mit Holzdeckeln stellen die älteste Form von Bucheinbänden dar, die sich seit dem Mittelalter bei uns erhalten haben und aus der sich der heutige Bucheinband entwickelt hat. Für die Buchdeckel verwendete man meist Buchenholz – anfänglich dickeres, unbearbeitetes Holz, später wurden die Deckel dünner und die Kanten abgeschrägt. Holzdeckelbände wurden entweder ganz oder nur im Rückenbereich mit Leder bezogen und an den Vorderkanten sind Buchschließen angebracht.   
Mitzubringen: Arbeitsgewand, Schere, Bleistift, Radiergummi, Lineal, Dreieck, Schneidmesser, 1flacher Pinsel (2 cm breit), wenn vorhanden: Falzbein, Ahle, Flachzange, Steine oder Gewichte zum Beschweren.

Freitag, 5. Oktober 2018 von 14 – 18:00 und
Samstag, 6.Oktober 2018 von 9 – 17:00 und
Sonntag, 7. Oktober 2018 von 9 – 12:00

Workshopkosten 168,00

Material 20,00, dieser Betrag beinhaltet Papier, Holzdeckel, Klebstoffe, Heftzwirn, Fotokopien und sonstiges Zubehör; Leder wird nach Verbrauch separat verrechnet; Handgeschöpftes Papier für den Buchblock kann mitgebracht werden (Kurs Buchpapiere schöpfen am 29. und 30. September).
Buchschließen können bei der Kursleiterin erworben werden.

Mag. Ilse Mühlbacher
geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Schuh und Schuber

Peter Zehetmayer

Der Schuber ist als Schutz für ein besonders edles Buch gedacht, das staubfrei und ohne Spuren der Beanspruchung die Zeit überdauern soll. Wir stellen einen materialgerechten, farblich abgestimmten, maßgeschneiderten festen Schuber für Ihr mitgebrachtes Buch her.

Daneben wird auch ein konservatorischer Schuh und Schuber für ein 2. Buch angefertigt.

Samstag, 13. Oktober 2018 von 9 – 17:00 undSonntag, 14. Oktober 2018 von 9 – 17:00

Workshopkosten 158,00

Materialkosten 20,00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Aus 1,2 Blatt Papier

Beatrix Mapalagama

Aus 1, 2 Blatt Papier oder Karton können Fahnen-, Taschen-, Mäander-, Pop Up-, Falt- und Schlitzbücher entstehen. Die ua. rasch hergestellt werden und zahlreiche erstaunliche Aktionsflächen bieten.
Wir nehmen uns 6 Konstruktionen vor.

Freitag, 19. Oktober2018 von 9 – 17:00

Materialkosten nach Verbrauch

Workshopkosten Euro 80,00

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Dtld, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; Leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

An der Deckelschere
An der Spindelpresse

Buchbinden Grundlagen

Ludwig Stumptner, Buchrestaurator

In diesem Kurs werden ein Faltbuch (Leporello), ein traditionelles chinesisch-japanisches Buch und ein Deckenband hergestellt. Dabei werden die grundlegenden buchbinderischen Arbeitsschritte erlernt.

Samstag, 20. Oktober 2018 von 9 – 17h
Sonntag, 21. Oktober 2018 von 9 – 17h

Materialkosten zirka Euro 15,00
Workshopgebühr
Euro 157,00

Ludwig Stumptner, Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

Ebru – the Art of Turkish Marbling

Kubilay Eralp Dincer

In the first 20 minutes I explain what Ebru art is. What are the materials and how we can prepare and use them. We will also focus on the main rules of Ebru art and possible applications.
Than the participants start to make Ebru. We study some of the classical Ebru patterns. These are Battal Ebru, Gelgit and Sal, Tarakli Ebru and Hatip Ebrusu.

Kurssprache Englisch, auf Wunsch mit Übersetzung

Freitag, 26. Oktober 2018, 10 – 12:30 ODER  15 – 17:30
Samstag, 27. Oktober 2018, 10 – 12:30 ODER  15 – 17:30

Kurskosten inklusive Material 58.- ,

In diesem kurzen Film sehen Sie den Kursleiter an der Arbeit:
https://www.youtube.com/watch?v=40bCsMStnAA

Ein Kurs dauert 2½ Stunden. Möchte man die Technik vertiefen, kann eine 2. Einheit gebucht werden.

Lebenslauf: Kubilay Eralp Dinçer was born  in 1975 in Istanbul, Turkey. Graduated from Biology Education in Faculty of Education of Marmara University. Started to work on Ebru, for he was impressed with the relationship between biology, chemistry, physics and the art of Ebru. Realized several personal exhibitions and participated in group exhibitions in Turkey and abroad. In 2010, obtained a certification from Ministry of Culture and Tourism, as an artist of Traditional Turkish Decorative Arts. Occupied in working as a professional Ebru artist at his workshop in Kadıköy, Istanbul. Teaches at his workshop and other educational facilities, designs marbled merchandise and endeavours globally to introduce Ebru to more people.

Suminagashi und Shibori

Anna Rubin

Suminagashi und Shibori sind zwei japanische Färbetechniken, bei welchen mit Papier, Wasser und Tusche gearbeitet wird. Beide Techniken lassen viel Raum für individuelle Experimente. Die Einfachheit der verwendeten Materialien und Arbeitsmittel machen Shibori und Suminagashi in jeder Küche/Bad möglich.

Freitag, 9. November 2018 von 10 – 17:00

Materialkosten 15,00 Euro

Workshopgebühr Euro 80,00

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 - 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z.B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst, FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

Bambus, Licht, Papier

Anna Rubin

Die Technik des Bambusspalten und des Biegens von Bambusstaebchen durch Erhitzen, ermöglicht eine freie Gestaltung von Konstruktionen für Leuchtkörper, welche mit Papier bespannt werden. Bambus und Papier, als Linie und Fläche, ergänzen sich und lassen Strukturen von Licht und Schatten entstehen.

Samstag, 10. November 2018 von 10 – 17:00
Sonntag, 11. November 2018 von 10 – 17:00

 

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopkosten 160,00 Euro

Mitzubringen: Borstenpinsel, Haarföhn, falls vorhanden dünne, flache Materialien wie: Papier, Briefe, Fäden …  die eingearbeitet werden können.

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 – 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z. B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst,  FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/ Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/ Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

Leuchte von Andrea Martin
Leuchte von Anneliese Ehrlich
Leuchte von Gudrun Schweighofer
Leuchte von Sabine Wachter
Leuchte von Angela Sixt
Leuchte von Marlene Gollner
Leuchte von Priska Reinbacher

Faszination Kleisterpapier

Monika Lutz

Keine andere Buntpapiertechnik ermöglicht derartig viele unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten; von dezentem Schwarz weiß bis zum Schwelgen in allen Regenbogenfarben, streng geometrisch oder ganz wild, groß, kleinteilig, Streifen, Punkte , Wellen, Karos … und während der Arbeit kommen immer neue Ideen!
Nach zwei Kurstagen gehen Sie mit wunderbaren, einzigartigen Papieren nach Hause, versehen mit ein paar Tipps zum Thema „Was mache ich aus meinen schönen Papieren?“

Samstag, 17. November 2018 von 10 – 17:00
Sonntag, 18. November 2018
von 10 – 15:00

Workshopkosten 123,00

Materialkosten zirka 25,00

Lebenslauf: Geboren 1957 als echte Waldviertlerin; Papierliebhaberin, Hobbybuchbinderin, Autodidaktin, Schachtelfetischistin, Buntpapiererin.

Buch vor Instandsetzung
Buch nach Instandsetzung

Instandsetzen von Büchern

MMag. Ilse Mühlbacher, Buchrestauratorin

Ziel dieses Kurses ist es, einfache Reparaturarbeiten an beschädigten Büchern nach konservatorischen Gesichtspunkten durchzuführen.

Das Ansetzen von losen Buchdeckeln, das Aufbringen abgefallener Rücken, das Schließen von Rissen im Papier und das Festigen abgestoßener Ecken werden Teil der praktischen Arbeit sein. Ein theoretischer Unterricht unterstützt die praktische Arbeit, erklärt den Aufbau eines Buches, erläutert die verschiedenen Bindetechniken und zeigt die Verwendung geeigneter Materialien und Klebstoffe. Es können drei kleine, nicht zu stark beschädigte Bücher mitgebracht werden, und anhand einer Schadensanalyse soll herausgefunden werden, welche Schäden mit einfachen Mitteln behoben werden können und wofür ein Buchrestaurator zugezogen werden sollte.

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopgebühr
€ 160,00

Freitag, 23. November 2018 14 – 18:00
Samstag, 24.
November 2018 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 25.
November 2018 von 9 – 12:00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Handgeschöpft und handgeschrieben

Petra Gartner und Beatrix Mapalagama
Wir schöpfen und gestalten unser eigenes Papier – mit Einschlüssen,  rund, bunt oder strukturiert.
Diese individuellen Papiere vollenden wir am zweiten Tag mit unserer Schrift.

Samstag, 8. Dezember 2018 von 9 – 17:00    und
Sonntag, 9. Dezember 2018
von 9 – 17h

Workshopkosten inklusive Material 151,00

Petra Gartner
Geboren in Linz
Studium der Translationswissenschaft in Wien
Seit 1999 intensive Auseinandersetzung mit Schrift
Ausbildung bei Mag. Nora Köstlbauer (nach Prof Rudolf von Larisch)
Regelmäßiger Besuch von Workshops internationaler Kallligraphen
www.kalligraphie.at

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Werkstatttag oder „Ich hab’ da eine Idee“

Nach mehr als zehn Jahren Workshopprogramm haben sich viele Workshopteilnehmerinnen ein Grundwissen angeeignet und möchten gerne ihre eigenen Projekte in der Werkstatt verwirklichen. Deshalb werden meistens an Samstagen Werkstatttage veranstaltet. Um genügend Platz zu haben, arbeiten maximal 4 Personen mit fachmännischer Assistenz an ihren Projekten. Die Atmosphäre ist meistens sehr motivierend und inspirierend und anders als in Workshops werden nicht Techniken vermittelt oder kleinformatig gearbeitet, sondern teils größere, zeitintensive, manchmal herausfordernde, jedenfalls individuelle Arbeiten realisiert.

Pro Person kostet die Benützung der Werkstatt mit Assistenz € 100,00 / Tag, dazu kommen bei Bedarf die Materialkosten.
Wer sich für die Teilnahme an einem Werkstatttag interessiert, kann sich in eine Liste eintragen und wird dann regelmäßig über die aktuellen Termine informiert. Bitte schicken Sie eine Mail an: office(at)papierwespe.at mit dem Betreff: Werkstatttag.

Workshops oder selbständiges, projektbezogenes Arbeiten mit ganztägiger Assistenz in der Papiermacherwerkstatt nach terminlicher Vereinbarung. Tageshonorar 200,00 bei einer  Teilnehmerinnenzahl von 1-4 Personen.

Anmeldung

Wenn Sie sich zum Workshop anmelden möchten, füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus!

Für weitere Informationen können Sie uns unter der Tel.-Nr. +43 650 4300681 erreichen.

Die Teilnehmerzahl aller Kurse, falls nicht anders angegeben, beläuft sich auf maximal 8.

Bitte geben Sie uns Ihre E-Mail-Adresse bekannt, damit wir Sie über Aktuelles informieren können!

office(at)papierwespe.at

Papierwespe
Werkstatt für
Buch- und
PapierkünstlerInnen
Beatrix Mapalagama

Kleistgasse 18/4, Eingang ums Eck
A-1030 Wien
mobil:
+43 650 4300681
office(at)papierwespe.at