WORKSHOPS

In der Wiener Papiermacherwerkstatt erwarten Sie beste Ausstattung z.B. Holländer, Spindelpresse, Deckelschere, Pulpsprühanlage, Schöpfsiebe... und interessante Workshops des Expertenteams.

Unterkunft: Wir reservieren Ihnen gerne ein Hotelzimmer in unserer Nähe. Bei Bedarf schicken wir eine Auswahl an Hoteladressen zu.

Mitzubringen: Papierschöpfen ist eine nasse Angelegenheit und für wasser- und rutschfestes Schuhwerk ist zu sorgen. Über Dokumentationsmaterial Ihrer bisherigen künstlerischen oder angewandten Arbeiten freuen wir uns.

Freizeit: Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Werkstatt sind das Schloß Belvedere, der botanische Garten, das Hundertwasserhaus, das Haus der Musik oder die Flaktürme mit dem Depot für moderne Kunst. Verkehrstechnisch günstig erreichbar ist auch der Wiener Prater, der Zentralfriedhof oder das Museum für Angewandte Kunst. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens sind mit der U-Bahn (Stephansdom 3 U-Bahnstationen) oder zu Fuß leicht erreichbar. 

Workshops 2016

FNB – Friday Night Binding

Ludwig Stumptner
bietet Interessierten am Thema Buchbinden kontinuierliche Anregung und Unterstützung über das ganze Jahr. Freitags von 16 – 20h können Sie in einer kleinen Gruppe von maximal 5 TeilnehmerInnen Ihre Buchbindepraxis an frei gewählten Arbeitsstücken erweitern.
Es können immer 5 Abende an folgenden Tagen gebucht werden:

Studienjahr 2016:
Block C: 8., 15., 22., 29. Jänner und 5. Februar
Block D: 4., 11., 18. März und  1., 8. April
Block E: 15., 22., 29. April und 13. + 20. Mai
Block F: 3., 10., 17., 24. Juni und 1. Juli

Kurszeit: freitags 16 – 20h

Workshopkosten / Block für 5 Abende 190.-, Materialkosten nach Verbrauch

Bei Bedarf können Sie in einer Vorbesprechung klären, welche Werkstücke gebunden werden können. Bitte vereinbaren Sie einen Vorbesprechungstermin unter office(at)papierwespe.at

Au besoin, des explications en Français peuvent être donnés aux participants aux cours de Ludwig Stumptner

Ludwig Stumptner, Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

An der Deckelschere
An der Spindelpresse

Buchbinden Grundlagen

Ludwig Stumptner, Buchrestaurator

In diesem Kurs werden ein Faltbuch (Leporello), ein traditionelles chinesisch-japanisches Buch und ein Deckenband hergestellt. Dabei werden die grundlegenden buchbinderischen Arbeitsschritte erlernt.

23. + 24. Jänner 2016 von 9 – 17h
oder
21. + 22. Juli 2016 von 9 – 17h
oder
8. + 9. Oktober 2016 von 9 – 17h

Materialkosten zirka Euro 15,00
Workshopgebühr
Euro 157,00

Ludwig Stumptner, Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

Photopolymertiefdruck

Veronika Steiner

Der Polymertiefdruck gehört zu den alternativen und eher ungiftigen Tiefdruckverfahren.
Polymerplatten bestehen aus einem dünnen Metallträger, der mit einer lichtempfindlichen Kunststoffschicht versehen ist.
Wird diese Schicht ultraviolettem Licht ausgesetzt, verändert sich durch die ausgelöste chemische Reaktion, die Schichteigenschaft, die Löslichkeit.
Durch Belichtung härtet die Polymerschicht aus, die vom Motiv geschützten Stellen lassen sich mit Wasser auswaschen. Dadurch entstehen Vertiefungen in der Platte, die beim Einfärben mit Druckfarbe gefüllt werden.
Die Polymerplatte lässt sich sowohl für fotografische und digitale Vorlagen einsetzen, als auch als Druckstock für sehr spontane malerische und zeichnerische Ideen.

In diesem 2Tageskurs lernen Sie das mitgebrachte Bildmaterial (analoge oder digitale Fotos, Ausschnitte, Zeichnungen …) mit Photoshop zu bearbeiten und für die Belichtung vorzubereiten, die Fotopolymerplatten zu belichten, entwickeln und im klassischen Tiefdruckverfahren zu drucken.

Samstag, 14. Mai von 10 – 17:00
Sonntag, 15. Mai von 10 – 17:00

oder

Dienstag, 19. Juli von 10 – 17:00
Mittwoch, 20. Juli von 10 – 17:00

Materialkosten etwa 40,00 je nach Verbrauch

Workshopkosten Euro 170,00
Mitzubringen: USB- Stick mit Fotomaterial, wenn vorhanden Laptop mit Photoshop, Arbeitsschürze

Veronika Steiner Geboren 1968 in Wien, Studium 1987- 2005 an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seit 2005 Lehrbeauftragte in der Klasse Grafik / Druckgrafik, Universität für Angewandte Kunst. Lebt und arbeitet in Breitenfurt, NÖ; www.veronika-steiner.com

Pflanzenfarben: Sammeln, Herstellen, Verarbeiten

Mag. Sigrid Zobl

Gemeinsam werden geeignete Pflanzen für die Farbstoffgewinnung in der Natur gesammelt. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit sich einen Pflanzenfarbstoff Starterkit zu erwerben, um mit möglichst vielen verschiedenen Farbtönen während des Kurses arbeiten zu können. Begleitet von einführenden Worten zum Thema werden sie über Historisches, Allgemeines und Besonderes der Pflanzenfarbstoffe informiert werden. In weiterer Folge werden die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Verarbeitung und Gewinnung experimentell erarbeitet.  Aus den Pflanzen werden Farbstoffe gewonnen und der Unterschied zum Pigment wird ersichtlich.
Die Weiterverarbeitung der Farbsäfte, wie deren Anwendung in unterschiedlichsten Bindemitteln wird mittels selbst angefertigter Arbeitsproben untersucht werden. Sei es das Beizen der Stoffe für die Färbung von Textilien, die Pigmentfällung aus den Farbsäften oder die Herstellung von Aquarellfarben, es werden auch Wünsche der Teilnehmer  berücksichtigt werden. Bei besonderem Interesse können selbst mitgebrachte weiße bzw. helle Textilien wie T-Shirts, Stoffhüte, Taschen und mehr – jedoch ausschließlich Naturfasern von maximal 50 x 50 cm – während des Kurses gefärbt werden. Die unterschiedlichen Arbeitsbereiche werden die Individualität von Pflanzenfarben und ihre vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten zeigen.
Pflanzenfarbstoffe sind auch ein Symbol der Vergänglichkeit und Veränderlichkeit, somit stehen sie im diametralen Gegensatz zu den synthetischen Pigmenten. Als Kunst die vergeht, die sich verändert und einzigartig ist kann sie vor allem in der Aktionskunst, in der Körpermalerei, in Aquarellen, in der Buchmalerei oder Textilfärberei ihren Einsatz finden.

Freitag, 15. Juli von 10 – 17:00
Samstag, 16. Juli von 10 – 17:00

Materialkosten 27,00 Euro
Workshopkosten 160,00 Euro

Mitzubringen am 1. Tag: Treffpunkt Marswiese 10:00; Outdoorkleidung, gutes Schuhwerk und kleine Sammeltüten aus Papier – (da werden die Pflanzen sortiert, bitte aus Papier um Schimmel vorzubeugen) und einen Plastiksack.  Am 2. Tag: eine Schürze mitbringen bzw. die Kleider, die sie anhaben sollen schmutzig werden können… Gummihandschuhe könnten sie mitbringen – weil die Farbe teilweise schwer von den Händen abgeht.

Lebenslauf:
Mag. rer. nat. Sigrid ZOBL, Biologin, Doktorratsstudierende
Akademie der bildenden Künste Wien Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst
Bionic-Art © 2012
www.akbild.ac.at/Portal/kunst-forschung/forschungsstipendien/struktur
www.2art1.com

Papierschmuck: verdrehen – verkreuzen – verschlingen

Annette Weber

Wir entdecken die vielfältigen Möglichkeiten der Verarbeitung von Papiergarnen in diversen Textiltechniken.
Wir bauen eine einfache Handspindel und experimentieren beim Spinnen, Zwirnen, Färben, Stricken, Häkeln, Weben, Nadelbinden, Flechten, Knoten, …
Die Möglichkeiten der weiteren Veredlung der Werkstücke wie Glätten, Weichmachen sowie Verschlusslösungen werden vorgestellt und Anregungen für Schmuckstücke oder kleinere Objekte gegeben.

Sonntag, 17. Juli von 10 – 17:00
Montag, 18. Juli von 10 – 17:00

Materialkosten nach Verbrauch

Gearbeitet wird mit handelsüblichem Papiergarn z. B. von ArteBene

Workshopkosten Euro 140,00

Annette Weber Dipl. Designerin, Textilgestalterin & Papierliebhaberin
www.weberannette.de

Cynaotypie von Christian Burtscher
Cyanotypie von Anna Atkins algae
Cyanotypie von Anna Atkins woodhorsetail
im schloss von Christian Burtscher
im schloss 2 von Christian Burtscher

Cyanotypie oder Blaudruck

Christian Burtscher

Bei der Cyanotypie handelt es sich um eines der ältesten  photographischen Verfahren. Sie wurde 1842 von Sir John Herschel erfunden und basiert auf chemischen Reaktionen von bestimmten Eisensalzen unter UV-licht.
Schon 1843 verwendete Anna Atkins Cyanotypien als Illustrationen für ihre mehrbändige Arbeit über britische Algen. Kommerziell wurde das Verfahren hauptsächlich für Kopien von technischen Zeichnungen für Architekten und Ingenieure verwendet.

Die Cyanotypie ist ein sogenannter Kontakt-Print-Prozess. Das bedeutet, es kann keine Vergrößerung der Vorlage stattfinden. Gegenstände, Zeichnungen auf transparenter Folie oder ein photographisches Negativ werden 1:1 auf ein vorher beschichtetes Papier gelegt und gemeinsam in der Sonne belichtet. Anschließend wird das belichtete Papier in Wasser entwickelt. Das Resultat ist ein fein abgestuftes  positives Bild in Blau-Weiß.

Freitag, 22. Juli von 14 – 18:00
Samstag, 23. Juli von 10 – 18:00
Sonntag, 24. Juli von 9 – 12:00

Materialkosten 18,00 Euro für Pinsel, Papier, Chemie, Negativ
Workshopkosten Euro 160,00

Tagesprogramm:
Freitag: 14 – 18h
Einführung in die chemischen Grundlagen
Herstellung der lichtempfindlichen Flüssigkeit
Vorbereitung und Beschichtung der Papiere
Samstag: 10 – 12h Praxis
Die Kursteilnehmer belichten Ihre eigenen Cyanotypien. Je nach Vorliebe können Photogramme aus mitgebrachten Gegenständen gemacht werden, Zeichnungen auf Transparentfolie oder eigene Photographien verwendet werden. Für Photogramme eignen sich alle Gegenstände, solange sie trocken sind. Frische Pflanzen oder Blätter enthalten zuviel Feuchtigkeit und müssen vor Verwendung gut gepresst und getrocknet sein.
Für photographische Cyanotypien wird ein großformatiges Negativ benötigt. Dieses wird vom Kursleiter vor dem Kurs erstellt und mitgebracht. Dafür bitte das gewünschte Ausgangsfoto bis spätestens 2 Wochen vor Kursbeginn an die Papierwespe mailen. Längste Seite des Photos max. 3500 Pixel.
12 – 13h Theorie
Anhand eines Beispielphotos wird der gesamte Workflow für die Herstellung von digitalen Negativen exemplarisch vorgeführt.
14:00 – 18:00 Praxis
Die Kursteilnehmer belichten und entwickeln weitere Cyanotypien. Abhängig vom Wetter sollten sich 3 bis 5 fertige Drucke pro Teilnehmer ausgehen.
Sonntag: Tonen.
Cyanotypien müssen nicht zwangsläufig Blau-Weiß sein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Farbanmutung den eigenen Vorlieben anzupassen. Am Sonntag werden wir einige davon ausprobieren.

Christian Burtscher Lebt und arbeitet als Frontend-Developer in Wien. Lebenslanges Interesse an Photographie, seit einigen Jahren insbesondere an alten Photographischen Techniken.
http://farblos.cc

Papiere aus einheimischen Pflanzen

Beatrix Mapalagama

Aus Bierhopfen aus OÖ., Stroh und Langfaserflachs wird beschreibbares Papier in feinen Naturtönen und Strukturen von uns gemeinsam hergestellt.
Die Mustermappe mit etwa 40 Papieren aus unterschiedlichen Rohstoffen zeigt anschaulich die Ergebnisse zahlreicher Versuche.

Samstag, 15. Oktober von 10 – 17:00
Sonntag, 16. Oktober von 10 – 14:00

Workshopkosten Euro 130,00 inklusive Materialkosten

Mag. Beatrix Mapalagama geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Papiere aus Heu-Stroh-Sonnenblumenstengel-Musa textilis-Hopfen-Baumwolle-Baumwollestroh Mischung-Musa textilis Haselnussbast Mischung-Flachs-Spargelschalen-Flachs-Kozo-Yucca
Prof. Pospihal mit Kassette

Schachtel, Kassette, Mappe

Ludwig Stumptner, Buchrestaurator

Die Grundlage für diese Werkstücke bilden Arbeitsschritte, die jeweils verschieden kombiniert werden. Wobei die Möglichkeiten der Variation und Ausgestaltung vielfältig sind.

22. und 23. Oktober 2016 von 9 – 17:00

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopgebühr Euro 157,00

Ludwig Stumptner Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

Einführungskurs in die japanische Lacktechnik mit URUSHI

Urushi frisch
Urushi Zapfer in Joboji
Urushi Rohlack spachteln
Urushi Black Square # 58 von Astrid Edlinger
Urushi
Urushi Versuche

Silvia Miklin, Astrid Edlinger

URUSHI ist ein natürlicher japanischer Lack, der aus der Rinde des Lackbaums gezapft wird und nach dem Aushärten eine wasserfeste und sehr stabile, polierbare Oberfläche bildet.
Ziel des Kurses ist die theoretische und praktische Einführung in das Arbeiten mit Urushi. Anhand von vorbereiteten Holztäfelchen soll der Aufbau einer japanischen Lackarbeit - von der Grundierung bis zur schwarz lackierten und polierten Oberfläche – exemplarisch durchgeführt werden. Gleichzeitig wird Raum für die experimentelle Beschäftigung mit Urushi auf Papier sein.

ACHTUNG: Im Umgang mit frischem, noch nicht ausgehärtetem Urushi  können bei Hautkontakt allergische Reaktionen auftreten. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, Arbeitsmantel oder -schürze und Schutzhandschuhe mitzubringen.

Mittwoch 26. Oktober, 14 – 17h
Donnerstag 27. Oktober, 14 – 17h
Freitag 28. Oktober, 14 – 17h
Samstag 29. Oktober, 14 – 17h
Sonntag 30. Oktober, 14 – 17h


Kurskosten: 190 € /Teilnehmer
Material: ca. 25 €

https://www.youtube.com/watch?v=WkxXVazlO3I

Silvia Miklin, geb. 1955 in Wien, Studium der Restaurierung an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und Lehrauftrag (Metallrestaurierung). 1988 – 90 Japanaufenthalt und Studium der japanischen Lacktechnik am TNRICP in Tokyo. Seither als freischaffende Restauratorin tätig, derzeit Restaurierung der Lacktafeln in den Chinesischen Kabinetten in Schloss Schönbrunn.

Astrid Edlinger, geb. 1968, Studien an der Universität für angewandte Kunst, Wien; Diplomarbeit zum Raumbegriff im Architekturdiskurs und der University of Tokyo, Department of Architecture (diverse Konferenzbeiträge). Tätigkeiten u. a. im Nachtdienst bei der Post, als Textilrestauratorin und AHS-Lehrerin.
Seit 2011 als Künstlerin tätig, intensive Auseinandersetzung mit der japanischen Lacktechnik (erneuter Japanaufenthalt im Sommer 2011) und eigene künstlerische Arbeiten mit URUSHI.
Letzte Ausstellung »100 Black Squares | Black Square Sweatshop« im Nov./Dez. 2015 im ausstellungsraum.at

Suminagashi und Shibori

Anna Rubin

Suminagashi und Shibori sind zwei japanische Färbetechniken, bei welchen mit Papier, Wasser und Tusche gearbeitet wird. Beide Techniken lassen viel Raum für individuelle Experimente. Die Einfachheit der verwendeten Materialien und Arbeitsmittel machen Shibori und Suminagashi in jeder Küche/Bad möglich.

Freitag, 4. November 2016 von 10 – 13:00 und 15 – 18:00

Materialkosten 15,00 Euro

Workshopgebühr Euro 80,00

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 - 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z.B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst, FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

Drachenbau: In die Luft gebaut

Anna Rubin

Im wahrsten Sinn ganz oben steht der Wunsch zu fliegen. Dieser Gedanke begleitet den ganzen Prozess des Drachenbauens. Kein Lineal, keine Zahlen, keine Fehlerquellen: das Augenmaß sorgt für die Symmetrie des Drachens – und dann wird geflogen. In diesem Kurs findet die Auseinandersetzung mit dem Thema »Drachen« praktisch und theoretisch statt. Der praktische Teil setzt sich zusammen aus dem Kennenlernen der traditionellen Drachenbaumaterialien Papier  und Bambus und deren Verarbeitung in flugtaugliche  Objekte.
Wir beginnen mit einem traditionellen Japanischen Drachen. Das Papier wird mit Tusche in Shiboritechnik gefärbt, dann das Drachengerüst aus Bambus gebaut. Ausgerüstet mit einer Waageschnur, Spannschnur und Flugleine fliegt der Drachen schon bei leichtem Wind. Das Steigenlassen eines selbstgebauten Drachens inspiriert eine eigene Drachenform zu entwickeln: Dazu wird Bambus in feine Leisten gespalten, um daraus mit Hilfe von Garn und vielen Knoten das Skelett des Drachens zu bauen. Dieses wird dann mit verschiedenen Papieren (Japan, Nepal...) überzogen.
Neben dieser ausführlichen Material-Erfahrung beleuchtet die Theorie das historische, mythologische und kulturelle Umfeld des Drachens.

Samstag, 5. November von 9 – 17.00,
Sonntag, 6. November von 9 – 16.00

Materialkosten zirka 14,00 Euro

Workshopgebühr Euro 190,00

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 - 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z.B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst, FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

http://www.annarubin.at

Buch vor Instandsetzung
Buch nach Instandsetzung

Buchreparatur: Instandsetzung von Büchern

Mag. Ilse Mühlbacher, Buchrestauratorin

Ziel dieses Kurses ist es, einfache Reparaturarbeiten an beschädigten Büchern nach konservatorischen Gesichtspunkten durchzuführen.

Das Ansetzen von losen Buchdeckeln, das Aufbringen abgefallener Rücken, das Schließen von Rissen im Papier und das Festigen abgestoßener Ecken werden Teil der praktischen Arbeit sein. Ein theoretischer Unterricht unterstützt die praktische Arbeit, erklärt den Aufbau eines Buches, erläutert die verschiedenen Bindetechniken und zeigt die Verwendung geeigneter Materialien und Klebstoffe. Es können drei kleine, nicht zu stark beschädigte Bücher mitgebracht
werden, und anhand einer Schadensanalyse soll herausgefunden werden, welche Schäden mit einfachen Mitteln behoben werden können und wofür ein Buchrestaurator zugezogen werden sollte.

11. November 2016 von 14 – 18:00
12. November 2016 von 9 – 12:00 und 14 – 17:00
13. November 2016 von 9 – 12:00

Materialkosten nach Verbrauch

Workshopgebühr Euro 150,00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

© YEWO
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Highlight your Home! - Ein Papierleuchtenworkshop

Monika Rycerz

Was macht eine Leuchte zu einem Highlight in einem Raum? Leuchten sind nicht nur Lichtquellen, sie schaffen Stimmung und gestalten - in Form von Objekten - Räume.
Nach einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Licht und Raum“ und einem Intro zu Papierverarbeitung und -verbindungen, geht es ans Probieren und eigenständige Entwickeln einer vollwertigen Leuchte. Lichttechnische Grundbegriffe und eine Entwurfsidee, die mit Unterstützung der Kursleiterin entwickelt werden, sind die Basis eines gelungenen Produkts. Die Einzigartigkeit des Leuchtobjekts entsteht durch die Reflexion, Transparenz, die Eleganz und die Formung des Papiers. Papier kommt als Leuchtenschirm, Reflektor und Konstruktionsmaterial zum Einsatz. Alle Verbindungen werden durch Steck-, Knick-, und Falttechniken gelöst um ein nachhaltiges Endprodukt zu schaffen. Das Leuchtmittel, eine Leuchtstoffröhre, geht mit dem Papier eine enge Verbindung ein und verschmilzt zu einem Objekt.

Freude am Gestalten, Interesse für Design und technisches Verständnis sollten mitgebracht werden. Dieser kompakte Designworkshop endet mit einem  persönlichen Highlight, das zu Hause, in der Werkstatt oder am Arbeitsplatz zum Einsatz kommen kann!

Mitzubringen ist: ein großes Geodreieck, Schere, Stanleymesser mit dünner scharfer Klinge, Scotch Tape.
Falls vorhanden ein Falzbein, zirka ein Meter langes Metalllineal. Ausgedruckte A4 Fotos von Räumen in denen Sie das Leuchtobjekt installieren möchten wären hilfreich. Bitte Ihre Raumhöhe abmessen.

Fotos, ein Text, ein Material, ein Musikstück (am iPod) oder ähnliches könnten Sie beim Entwurf inspirieren und können gerne mitgebracht werden.

Freitag, 18. November 2016 von 17 – 20h
Samstag, 19. November 2016
von 9 – 18.00
Sonntag, 20.
November 2016 von 9 – 16.00

Materialkosten zirka 115,00 Euro
Workshopgebühr Euro 170,00

Monika Rizzi Rycerz (32) arbeitet fächerübergreifend zwischen Architektur, Design und im Bereich visuelle Kommunikation. Materialität und das Arbeiten mit Menschen spielt für Sie in jedem Bereich eine wichtige Rolle. Ausgebildet wurde sie an der Kingston University London, der New Design University St. Pölten / Interior Design und der Technischen Universität Wien /Architektur.

Flexibler Lederband

Ludwig Stumptner

Die meist schmalen Bände zeichnen sich durch biegsame Deckel aus. Ein geeigneter Buchkern kann zur Verfügung gestellt werden. Vorkenntnisse, wie zum Beispiel ein absolvierter Grundkurs, sind für die Teilnahme wünschenswert.

Samstag 26. November 2016 von 9 – 17h
Sonntag 27. November
2016 von 9 – 17h

Kosten 180.-

Material nach Verbrauch (Leder)

Christbaumschmuck aus Papier

Veronika Kyral und Beatrix Mapalagama

Wir nähern uns in einem kleinen Impulsreferat den ursprünglichen Formen von Christbaumschmuck, lassen uns von alten Formen inspirieren, um dann neuen, individuellen Weihnachtsschmuck zu schöpfen, zu falten und  zu nähen.

Samstag, 3. Dezember von 10 – 17:00
Sonntag, 4. Dezember von 10 – 17:00

Materialkosten 18,00 Euro
Workshopkosten Euro 120,00

Gruppen

Workshops für Gruppen

Hier finden Sie eine Themenübersicht.

Werkstatttag oder „Ich hab’ da eine Idee“

Nach mehr als zehn Jahren Workshopprogramm haben sich viele Workshopteilnehmerinnen ein Grundwissen angeeignet und möchten gerne ihre eigenen Projekte in der Werkstatt verwirklichen. Deshalb werden meistens an Samstagen Werkstatttage veranstaltet. Um genügend Platz zu haben, arbeiten maximal 4 Personen mit fachmännischer Assistenz an ihren Projekten. Die Atmosphäre ist meistens sehr motivierend und inspirierend und anders als in Workshops werden nicht Techniken vermittelt oder kleinformatig gearbeitet, sondern teils größere, zeitintensive, manchmal herausfordernde, jedenfalls individuelle Arbeiten realisiert.

Pro Person kostet die Benützung der Werkstatt mit Assistenz 70,00 Euro / Tag dazu kommen bei Bedarf die Materialkosten.
Wer sich für die Teilnahme an einem Werkstatttag interessiert, kann sich in eine Liste eintragen und wird dann regelmäßig über die aktuellen Termine informiert. Bitte schicken Sie eine Mail an: office(at)papierwespe.at mit dem Betreff: Werkstatttag.

Workshops oder selbständiges, projektbezogenes Arbeiten mit ganztägiger Assistenz in der Papiermacherwerkstatt nach terminlicher Vereinbarung. Tageshonorar 200,00 bei einer  Teilnehmerinnenzahl von 1-4 Personen.

Anmeldung

Wenn Sie sich zum Workshop anmelden möchten, füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus!

Für weitere Informationen können Sie uns unter der Tel.-Nr. +43 650 4300681 erreichen.

Die Teilnehmerzahl aller Kurse, falls nicht anders angegeben, beläuft sich auf maximal 8.

Bitte geben Sie uns Ihre E-Mail-Adresse bekannt, damit wir Sie über Aktuelles informieren können!

office(at)papierwespe.at

Papierwespe
Werkstatt für
Buch- und
PapierkünstlerInnen
Beatrix Mapalagama

Kleistgasse 18/4, Eingang ums Eck
A-1030 Wien
mobil:
+43 650 4300681
office(at)papierwespe.at