WORKSHOPS

In der Wiener Papiermacherwerkstatt erwarten Sie beste Ausstattung z.B. Holländer, Spindelpresse, Deckelschere, Pulpsprühanlage, Schöpfsiebe... und interessante Workshops des Expertenteams.

Unterkunft: Wir reservieren Ihnen gerne ein Hotelzimmer in unserer Nähe. Bei Bedarf schicken wir eine Auswahl an Hoteladressen zu.

Mitzubringen: Papierschöpfen ist eine nasse Angelegenheit und für wasser- und rutschfestes Schuhwerk ist zu sorgen. Über Dokumentationsmaterial Ihrer bisherigen künstlerischen oder angewandten Arbeiten freuen wir uns.

Freizeit: Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Werkstatt sind das Schloß Belvedere, der botanische Garten, das Hundertwasserhaus, das Haus der Musik oder die Flaktürme mit dem Depot für moderne Kunst. Verkehrstechnisch günstig erreichbar ist auch der Wiener Prater, der Zentralfriedhof oder das Museum für Angewandte Kunst. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens sind mit der U-Bahn (Stephansdom 3 U-Bahnstationen) oder zu Fuß leicht erreichbar. 

Workshops 2016

Workshops 2017

Japanische, koreanische und nepalesische Papierherstellung

Aimee Lee
Die in Amerika bekannteste Hanji (koreanisches Maulbeerbaumbastpapier) Lehrerin und Hanji Künstlerin – Aimee Lee erarbeitet mit uns Asiatische Papiere in unterschiedlichen Techniken. Der Bast des Maulbeerbaumes wird gekocht und die Weiterverarbeitung vom Rohmaterial gezeigt, um eine langfaserige Blattbildung der Papiere zu ermöglichen. Wir werden die älteste asiatische Art der Papierherstellung in schwimmenden Sieben, die europäische Technik auf professionellen Metallsieben, die japanische Papierherstellung mit Suketas und die Koreanische Variante kennenlernen und anwenden. Papierveredelungsmöglichkeiten mit Konnyaku (Pflanzenstärke) und Kakishibu (Kakipflaumensaft) werden vorgestellt.
Die geschöpften Papiere werden dünn, stark und durchscheinend sein und sich perfekt zum Zeichnen, als Buchpapier, zur Kalligrafie und für textile Anwendungen eignen.

Materialkosten € 40.–
Workshop € 210.–

Samstag 4. und Sonntag, 5. Februar 2017 9 – 17:00

Aimee Lee is an artist, papermaker, writer, and the leading hanji researcher and practitioner in the United States. (BA, Oberlin College; MFA, Columbia College Chicago). Her Fulbright research on Korean paper led to her award-winning book, Hanji Unfurled (The Legacy Press) and the first-ever American hanji studio, located in Cleveland, Ohio. She teaches, lectures, exhibits, and is collected internationally. www.aimeelee.net

Papierfaden drehen und verflechten: Shifu und Jiseung

Aimee Lee
Unglaublich erscheint die Verwandlung von Papier in einen Faden und vom Faden zum Stoff.
Im Kurs wird einerseits ein kontinuierlicher Faden hergestellt, der sich zum Nähen, Stricken, Häkeln und Weben eignet. Andererseits Papierkordel die für das Verflechten zu räumlichen Objekten und Körben verwendet wird. Traditionelle und aktuelle Methoden der Papierversiegelung von Methylcellulose bis Kakishibu werden erörtert. Strapazierfähiges und wandlungsfähiges Hanji (koreanisches Papier) wird zur Verfügung gestellt. Über den geschichtlichen und kulturellen Hintergrund dieser alten Asiatischen Technik wird referiert.

Materialkosten € 50.–
Workshop € 180.–

Montag, 6. und Dienstag, 7. Februar 2017 9 – 17:00

Aimee Lee is an artist, papermaker, writer, and the leading hanji researcher and practitioner in the United States. (BA, Oberlin College; MFA, Columbia College Chicago). Her Fulbright research on Korean paper led to her award-winning book, Hanji Unfurled (The Legacy Press) and the first-ever American hanji studio, located in Cleveland, Ohio. She teaches, lectures, exhibits, and is collected internationally.www.aimeelee.net

Joomchi: Papier Fusion

Aimee Lee
Die erstaunliche Qualität und Stärke asiatischer Papiere zeigt sich, wenn wir mit Wasser und unseren Händen Papierschichten aufbauen und zusammenfügen. Für diese historische, aber neuerlich weltweit sehr beliebte Technik werden zwei Qualitäten von Hanji (Koreanisches handgeschöpftes Maulbeerbaumbastpapier) bereitgelegt. Die Werkstücke können als 2- oder 3- dimensionale Collagen für sich stehen oder BuchkünstlerInnen, ModedesignerInnen und Faserspezialisten zur Weiterverarbeitung dienen. Mit dem Erlernten ist es einfach zuhause weiterzuarbeiten.

Materialkosten € 20.–
Workshop € 100.–

Mittwoch, 8. Februar 2017

Aimee Lee is an artist, papermaker, writer, and the leading hanji researcher and practitioner in the United States. (BA, Oberlin College; MFA, Columbia College Chicago). Her Fulbright research on Korean paper led to her award-winning book, Hanji Unfurled (The Legacy Press) and the first-ever American hanji studio, located in Cleveland, Ohio. She teaches, lectures, exhibits, and is collected internationally.www.aimeelee.net

An der Deckelschere
An der Spindelpresse

Buchbinden Grundlagen

Ludwig Stumptner, Buchrestaurator

In diesem Kurs werden ein Faltbuch (Leporello), ein traditionelles chinesisch-japanisches Buch und ein Deckenband hergestellt. Dabei werden die grundlegenden buchbinderischen Arbeitsschritte erlernt.

21. + 22. Jänner 2017 von 9 – 17h

Materialkosten zirka Euro 15,00
Workshopgebühr
Euro 157,00

Ludwig Stumptner, Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

Kleb/Schraub/Klammer

Peter Zehetmayer

Im Kurs wird die Klebebindung, ein geschraubtes Album, eine einfallsreiche Klammerverbindung, das Japanische Buch und ein Faltbuch vorgestellt und erarbeitet.
Workshopkoste € 158.–
Materialkosten € 20.–

Samstag, 18. + Sonntag, 19. Februar 9 – 17:00

oder

Mittwoch, 12. + Donnerstag, 13. Juli 9 – 17:00

oder

Samstag, 23. + Sonntag, 24. September 9 – 17:00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am
Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Suminagashi und Shibori

Anna Rubin

Suminagashi und Shibori sind zwei japanische Färbetechniken, bei welchen mit Papier, Wasser und Tusche gearbeitet wird. Beide Techniken lassen viel Raum für individuelle Experimente. Die Einfachheit der verwendeten Materialien und Arbeitsmittel machen Shibori und Suminagashi in jeder Küche/Bad möglich.

 

Freitag, 24. Februar 2017 von 10 – 17:00

ODER

Freitag, 17. März 2017 von 10 – 17:00

ODER

Freitag, 17. November 2017 von 10 – 17:00

Materialkosten 15,00 Euro

Workshopgebühr Euro 80,00

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 - 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z.B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst, FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

Bambus, Licht, Papier

Anna Rubin

Die Technik des Bambusspalten und des Biegens von Bambusstaebchen durch Erhitzen, ermöglicht eine freie Gestaltung von Konstruktionen für Leuchtkörper, welche mit Papier bespannt werden. Bambus und Papier, als Linie und Fläche, ergänzen sich und lassen Strukturen von Licht und Schatten entstehen.

Samstag, 25. Februar 2017 von 10 – 17:00
Sonntag, 26. Februar 2017 von 10 – 17:00

oder

Samstag, 18. März 2017  von 10 – 17:00
Sonntag, 19. März 2017  von 10 – 17:00

oder

Samstag, 18. November 2017  von 10 – 17:00
Sonntag, 19. November 2017  von 10 – 17:00

 

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopkosten 160,00 Euro

Mitzubringen: Borstenpinsel, Haarföhn, falls vorhanden dünne, flache Materialien wie: Papier, Briefe, Fäden …  die eingearbeitet werden können.

Anna Rubin Geboren 1972 in Kärnten; Von 1993 – 2000 Studium der Fächer Textil bei Prof. Eveline Bischof und Malerei bei Prof. Markus Prachensky für das Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste.
Auslandsaufenthalte:
1996: Auslandsstipendium der Akademie der Bildenden Künste für Handicraftschool Capella Garden, Schweden.
1999: Slade, school of Fine Arts, Sculpturedepartment, London.
1998 und 2000: Kunsterzieherpreis der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Diplomarbeit über das Thema „Drachen”.
2000 – 2009: Einladungen zu internationalen Drachenfestivals in Japan, Canada, Frankreich, Italien und den USA.
Ab 2002: Jurorentätigkeit bei Kunstdrachenwettbewerben.
2001 – 2003: Lehrtätigkeit am BRG Viktring.
2003 – 2009: Leitungen von Drachenworkshops im In- und Ausland. (z. B.: An der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst,  FH Spittal/Drau, Kunstforum Montafon/ Vorarlberg, Gea-Akademie Schrems/ Waldviertel …)
seit 2003 Mitglied des Kärntner Kunstvereins.
www.annarubin.at

Leuchte von Andrea Martin
Leuchte von Anneliese Ehrlich
Leuchte von Gudrun Schweighofer
Leuchte von Sabine Wachter
Leuchte von Angela Sixt
Leuchte von Marlene Gollner
Leuchte von Priska Reinbacher
Pergamentband © Roger Green
Pergamentband, Verschlussvariante © Roger Green

Flexibler Pergamentband

Ludwig Stumptner

Der flexible Pergamentband kommt ohne Klebung aus und ist auch zur Bindung wertvoller Dokumente geeignet. Diese im 17. Jahrhundert gebräuchliche Bindung, wurde von William Morris und der englischen Arts and Craft Bewegung wiederentdeckt. Sie vereinigt restauratorische und ästhetische Ansprüche.

 

Samstag, 25. und Sonntag, 26. Februar 2017 9 – 17:00

Workshopkosten € 180,–
Materialkosten inklusive Ziegenpergament € 55.–

Ludwig Stumptner, Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

Buch vor Instandsetzung
Buch nach Instandsetzung

Instandsetzen von Büchern

MMag. Ilse Mühlbacher, Buchrestauratorin

Ziel dieses Kurses ist es, einfache Reparaturarbeiten an beschädigten Büchern nach konservatorischen Gesichtspunkten durchzuführen.

Das Ansetzen von losen Buchdeckeln, das Aufbringen abgefallener Rücken, das Schließen von Rissen im Papier und das Festigen abgestoßener Ecken werden Teil der praktischen Arbeit sein. Ein theoretischer Unterricht unterstützt die praktische Arbeit, erklärt den Aufbau eines Buches, erläutert die verschiedenen Bindetechniken und zeigt die Verwendung geeigneter Materialien und Klebstoffe. Es können drei kleine, nicht zu stark beschädigte Bücher mitgebracht werden, und anhand einer Schadensanalyse soll herausgefunden werden, welche Schäden mit einfachen Mitteln behoben werden können und wofür ein Buchrestaurator zugezogen werden sollte.

Materialkosten nach Verbrauch
Workshopgebühr
€ 160,00

Freitag, 10. März 2017 14 – 18:00
Samstag, 11. März 2017 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 12. März 2017 von 9 – 12:00

oder

Freitag, 10. November 2017 14 – 18:00
Samstag, 11. November 2017 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 12. November 2017 von 9 – 12:00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Die Kassette für Ihre Preziose

Peter Zehetmayer
Wir bauen gemeinsam ein stabiles, schützendes Behältnis für Ihren individuellen, mitgebrachten und ans Herz gewachsenen Gegenstand.

Workshopkosten € 164.–
Materialkosten € 20.–

Samstag, 8. und Sonntag, 9. April 2017 9 – 17:00

Peter Zehetmayer
Geboren 1964 in Wien
1984 – 1986 Buchrestaurator an der Österreichischen Nationalbibliothek
1987 Buchbindermeisterprüfung
Kontinuierliche Weiterbildung in verschiedenen Seminaren im Bereich Buch, insbesondere am
Centro del bel Libro, Ascona.
1986 – 1996 Buchrestaurator an der Graphischen Sammlung Albertina Wien
1988 – 1992 Lehrbeauftragter im Studio für Buchgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst
Seit 1996 selbständig am Institut für Papierrestaurierung, Schloß Schönbrunn GesBR (IPR) in Wien tätig.

Einführung: Papier herstellen und schöpfen

Beatrix Mapalagama

Die grundlegenden Arbeitsschritte werden vorgezeigt, Hadernpapiere geschöpft und Fasern, Zugaben, Siebvarianten, Trocknungsmöglichkeiten besprochen.

Workshopkosten inklusive Material € 60,–

Freitag, 21. April von 15 – 19:00

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Papier in Schichten denken und schöpfen

Beatrix Mapalagama
Papier wird nicht als bloße Oberfläche, sondern als räumliche Schicht Konstruktion verstanden. Wir beschäftigen uns mit der Zweiseitigkeit von Papier, mit der Möglichkeit zwischen zwei Schichten etwas einzuschließen, dem Aufbau von Zeichen im Papier, Wasserzeichen, einfachen und tiefen Prägungen und Collagen im Nassen.

Workshopkosten inklusive Material € 140,–

Samstag, 22. April 2017 10 – 17:00
Sonntag, 23. April 2017 10 – 15:00

Mag. Beatrix Mapalagama, geb. 1964; Studium Malerei und Grafik; Tuschmalerei in Peking und Bildhauerei in Kairo; Weiterbildung: Mitarbeit in Papiermühlen und Papiermuseen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Indien und den USA. Seit 1991 freischaffend tätig; leitet und koordiniert die Papiermacherwerkstatt „PapierWespe“.

Pflanzenfarben: Herstellen und Verarbeiten

Mag. Sigrid Zobl

Begleitet von einführenden Worten zum Thema werden sie über Historisches, Allgemeines und Besonderes der Pflanzenfarbstoffe informiert werden. In weiterer Folge werden die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Verarbeitung und Gewinnung experimentell erarbeitet.  Aus den Pflanzen werden Farbstoffe gewonnen und der Unterschied zum Pigment wird ersichtlich.
Die Weiterverarbeitung der Farbsäfte, wie deren Anwendung in unterschiedlichsten Bindemitteln wird mittels selbst angefertigter Arbeitsproben untersucht werden. Sei es das Beizen der Stoffe für die Färbung von Textilien, die Pigmentfällung aus den Farbsäften oder die Herstellung von Aquarellfarben, es werden auch Wünsche der Teilnehmer  berücksichtigt werden. Bei besonderem Interesse können selbst mitgebrachte weiße bzw. helle Textilien wie T-Shirts, Stoffhüte, Taschen und mehr – jedoch ausschließlich Naturfasern von maximal 50 x 50 cm – während des Kurses gefärbt werden. Die unterschiedlichen Arbeitsbereiche werden die Individualität von Pflanzenfarben und ihre vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten zeigen.
Pflanzenfarbstoffe sind auch ein Symbol der Vergänglichkeit und Veränderlichkeit, somit stehen sie im diametralen Gegensatz zu den synthetischen Pigmenten. Als Kunst die vergeht, die sich verändert und einzigartig ist, kann sie vor allem in der Aktionskunst, in der Körpermalerei, in Aquarellen, in der Buchmalerei oder Textilfärberei ihren Einsatz finden.
Um mit möglichst vielen verschiedenen Farbtönen während des Kurses arbeiten zu können, besteht die Möglichkeit einen Pflanzenset Färbekoffer bei der Kursleiterin zu erwerben und/oder Sie können Ihre eigenen Pflanzen mitbringen. Bei Interesse senden wir Ihnen eine Liste besonders geeigneter Pflanzen zu.
Bei Bedarf und nur auf Vorbestellung: Pflanzenset Färbekoffer € 36,– 

Materialkosten € 20,–
Workshopkosten € 150,–

Samstag, 6. Mai von 10 – 17:00
Sonntag, 7. Mai von 10 – 17:00  

oder

Samstag,  8. Juli von 10 – 17:00
Sonntag,  9. Juli  von 10 – 17:00

Lebenslauf
Mag. rer. nat. Sigrid ZOBL, Biologin, Doktorratsstudierende, http://sigrid-zobl.jimdo.com/

Kleister / Knitter / Sprenkelpapier

Dipl. Ing. Tanja Karipidis

Was versteht man unter der Laufrichtung des Papiers und welche Rolle spielt sie bei der Buntpapiermacherei? Welches Material ist für die Anfertigung von Kleisterpapier zu bevorzugen? Wie kommt man an geeignetes Werkzeug? Wie viele Muster lassen sich mit einem Kamm erzeugen? Wodurch erhielten Herrnhuter Kleisterpapiere ihre Tiefenwirkung? Zweilagiges Knitterpapier herstellen – ohne das hauchzarte Seidenpapier einzureißen – wie geht das?
Welche Möglichkeiten birgt schlichtes Sprenkelpapier? Wie lassen sich verschiedene Herstellungstechniken miteinander kombinieren? Welche Faktoren entscheiden über das Gelingen? Wie lassen sich diese beeinflussen?
Vorerfahrung ist von Vorteil, jedoch nicht unbedingt notwendig, wenn wir diesen Fragen an einem langen Wochenende auf den Grund gehen. Wir tauchen ein in die Welt der Farben, Strukturen und Muster  und teilen die Freude am alten Handwerk.

Workshopkosten € 190,–
Materialkosten nach Verbrauch

Donnerstag, 25. Mai von 9 – 17:00
Freitag, 26. Mai von 9 – 17:00

Lebenslauf:
Tanja Karipidis

geb. am 01. 02. 1968 in Münster/Westfalen; 1987 Deutsche Hochschulreife, Deutsche Schule Thessaloniki, Griechenland; 1997  Dipl.-Ing. (Architektur), Technische Universität Kaiserslautern1997–2002 Schauwerbegestalterin, Aachen; Dozentin künstlerischer Workshops rund ums Thema Papier, VHS Aachen; seit 2002 Buntpapiermacherin, Erlangen; Dozentin künstlerischer Workshops zum Thema Buntpapier und Buchbinden, VHS Erlangen; 2009 Gründung der Buntpapier-Manufaktur, Erlangen; seit 2013 Dozentin, Buntpapier-Workshops, VHS Erlangen; Veranstalterin/ Dozentin mehrtägiger Buntpapier-Workshops – auch in Kooperation mit Schriftkunst und Buchbinden, Papiermühle Homburg, Markt Triefenstein

Buntpapier gestalten und buchbinden

Dipl. Ing. Tanja Karipidis

Wir stellen feine Kleister- und Spachtelpapiere her und verarbeiten eine Auswahl davon buchbinderisch weiter. Es entstehen faszinierende Zaubermappen, die sich bestens zum Überreichen von Gutscheinen oder Geldgeschenken eignen, oder eine individuelle Sammelmappe im DIN A4-Format oder ein Faltalbum im DIN A6-Format oder ein Memory-Spiel.

Workshopkosten € 190,–
Materialkosten nach Verbrauch

Samstag, 27. Mai von 9 – 17:00
Sonntag, 28. Mai von 9 – 17:00

 

 

Lebenslauf:
Tanja Karipidis

geb. am 01. 02. 1968 in Münster/Westfalen; 1987 Deutsche Hochschulreife, Deutsche Schule Thessaloniki, Griechenland; 1997  Dipl.-Ing. (Architektur), Technische Universität Kaiserslautern1997–2002 Schauwerbegestalterin, Aachen; Dozentin künstlerischer Workshops rund ums Thema Papier, VHS Aachen; seit 2002 Buntpapiermacherin, Erlangen; Dozentin künstlerischer Workshops zum Thema Buntpapier und Buchbinden, VHS Erlangen; 2009 Gründung der Buntpapier-Manufaktur, Erlangen; seit 2013 Dozentin, Buntpapier-Workshops, VHS Erlangen; Veranstalterin/ Dozentin mehrtägiger Buntpapier-Workshops – auch in Kooperation mit Schriftkunst und Buchbinden, Papiermühle Homburg, Markt Triefenstein

Photopolymertiefdruck

Veronika Steiner

Der Polymertiefdruck gehört zu den alternativen und eher ungiftigen Tiefdruckverfahren.
Polymerplatten bestehen aus einem dünnen Metallträger, der mit einer lichtempfindlichen Kunststoffschicht versehen ist.
Wird diese Schicht ultraviolettem Licht ausgesetzt, verändert sich durch die ausgelöste chemische Reaktion, die Schichteigenschaft, die Löslichkeit.
Durch Belichtung härtet die Polymerschicht aus, die vom Motiv geschützten Stellen lassen sich mit Wasser auswaschen. Dadurch entstehen Vertiefungen in der Platte, die beim Einfärben mit Druckfarbe gefüllt werden.
Die Polymerplatte lässt sich sowohl für fotografische und digitale Vorlagen einsetzen, als auch als Druckstock für sehr spontane malerische und zeichnerische Ideen.

In diesem 2Tageskurs lernen Sie das mitgebrachte Bildmaterial (analoge oder digitale Fotos, Ausschnitte, Zeichnungen …) mit Photoshop zu bearbeiten und für die Belichtung vorzubereiten, die Fotopolymerplatten zu belichten, entwickeln und im klassischen Tiefdruckverfahren zu drucken.

Materialkosten € 25,– ohne Polymerplatten (€ 10.– pro Platte, benötigt werden im Schnitt 3–4)
Workshopkosten
€ 170,–

Samstag, 8. Juli von 10 – 17:00
Sonntag, 9. Juli
von 10 – 17:00

Mitzubringen: USB- Stick mit Fotomaterial, wenn vorhanden Laptop mit Photoshop, Arbeitsschürze

Veronika Steiner Geboren 1968 in Wien, Studium 1987–2005 an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seit 2005 Lehrbeauftragte in der Klasse Grafik / Druckgrafik, Universität für Angewandte Kunst. Lebt und arbeitet in Breitenfurt, NÖ; www.veronika-steiner.com

Cynaotypie von Christian Burtscher
Cyanotypie von Anna Atkins algae
Cyanotypie von Anna Atkins woodhorsetail
im schloss von Christian Burtscher
im schloss 2 von Christian Burtscher

Cyanotypie oder Blaudruck

Christian Burtscher

Bei der Cyanotypie handelt es sich um eines der ältesten photographischen Verfahren. Sie wurde 1842 von Sir John Herschel erfunden und basiert auf chemischen Reaktionen von bestimmten Eisensalzen unter UV-Licht.
Schon 1843 verwendete Anna Atkins Cyanotypien als Illustrationen für ihre mehrbändige Arbeit über britische Algen. Kommerziell wurde das Verfahren hauptsächlich für Kopien von technischen Zeichnungen für Architekten und Ingenieure verwendet.

Die Cyanotypie ist ein sogenannter Kontakt-Print-Prozess. Das bedeutet, es kann keine Vergrößerung der Vorlage stattfinden. Gegenstände, Zeichnungen auf transparenter Folie oder ein photographisches Negativ werden 1:1 auf ein vorher beschichtetes Papier gelegt und gemeinsam in der Sonne belichtet. Anschließend wird das belichtete Papier in Wasser entwickelt. Das Resultat ist ein fein abgestuftes  positives Bild in Blau-Weiß.

Materialkosten € 18,00  für Pinsel, Papier, Chemie, Negativ
Workshopkosten € 160,00


Freitag, 9. Juli von 14 – 18:00
Samstag, 10. Juli
von 10 – 17:00
Sonntag, 11. Juli von 10 – 16:00

oder

Freitag, 1. September von 14 – 18:00
Samstag, 2. September
von 10 – 17:00
Sonntag, 3. September von 10 – 16:00

Tagesprogramm:
Freitag: 14 – 18:00
Einführung in die chemischen Grundlagen
Herstellung der lichtempfindlichen Flüssigkeit
Vorbereitung und Beschichtung der Papiere
Samstag: 10 – 12:00 Praxis
Die Kursteilnehmer belichten Ihre eigenen Cyanotypien. Je nach Vorliebe können Photogramme aus mitgebrachten Gegenständen gemacht werden, Zeichnungen auf Transparentfolie oder eigene Photographien verwendet werden. Für Photogramme eignen sich alle Gegenstände, solange sie trocken sind. Frische Pflanzen oder Blätter enthalten zuviel Feuchtigkeit und müssen vor Verwendung gut gepresst und getrocknet sein.
Für photographische Cyanotypien wird ein großformatiges Negativ benötigt. Dieses wird vom Kursleiter vor dem Kurs erstellt und mitgebracht. Dafür bitte das gewünschte Ausgangsfoto bis spätestens 2 Wochen vor Kursbeginn an die Papierwespe mailen. Längste Seite des Photos max. 3500 Pixel.
12 – 13:00 Theorie
Anhand eines Beispielphotos wird der gesamte Workflow für die Herstellung von digitalen Negativen exemplarisch vorgeführt.
14 – 18:00 Praxis
Die Kursteilnehmer belichten und entwickeln weitere Cyanotypien. Abhängig vom Wetter sollten sich 3 bis 5 fertige Drucke pro Teilnehmer ausgehen.
Sonntag: Tonen.
Cyanotypien müssen nicht zwangsläufig Blau-Weiß sein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Farbanmutung den eigenen Vorlieben anzupassen. Am Sonntag werden wir einige davon ausprobieren.

Christian Burtscher Lebt und arbeitet als Frontend-Developer in Wien. Lebenslanges Interesse an Photographie, seit einigen Jahren insbesondere an alten Photographischen Techniken.
http://farblos.cc

Upcycling Papierschmuck

Dipl. Ing. Carin Fürst

Aus Alt mach Neu – ungewöhnliche Materialien (wieder)verwenden! Sie werden Papierschnüre selbst machen, Papierperlen drehen, die Fingerstricktechnik erlernen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Ihren Modeschmuck mit ungewöhnlichen Materialien und Accessoires aufzupeppen und so zu feinen neuen Stücken umzuarbeiten. Kleinteile und Accessoires sind bei der Kursleiterin erhältlich und werden nach Verbrauch direkt verrechnet. Gestaltungsbeispiele auf www.carin-fuerst.at

Wenn Sie gerne selbst Materialien sammeln möchten, können Sie eine Liste vorweg bei der Kursleiterin anfordern.

Samstag, 15. Juli, 10 – 17:00

Workshopkosten € 75.–

Materialkosten nach Verbrauch, zirka € 10.– (wird z. B. für Ohrhaken, Verschlüsse, … individuell verrechnet)

Lebenslauf: Dipl. Ing. für Architektur, lebt und arbeitet in Freistadt und Wien; geboren 1953 in OÖ, bis 1979 Studium der Architektur an der TU Wien, 1979 – 2003 Malerei und Papierarbeiten, ab 2003 Recyclingschmuck. Recycling Fan – immer schon Beschäftigung mit verschiedensten Materialien.

Das Künstlerbuch

John Gerard

Bücher bieten nicht nur Informationen und Unterhaltung an, sondern können auch im künstlerischen Sinne gestaltet werden. In diesem Kurs werden die Teilnehmer ein eigenes Künstlerbuch als eigenständiges Kunstwerk entwickeln. Dazu schöpfen wir verschiedene Papiere und binden diese später zu einem  Künstlerbuch.
Die Betonung liegt beim Handwerk des handgeschöpften Papiermediums, Bücherformen ohne Klebstoff, Materialien und Inhalt werden in Bezug auf eine Sequenz von Bildern gewählt.

Workshopkosten € 240.-
Materialkosten € 35.-

Sonntag, 16. Juli von 10 – 17:00
Montag, 17. Juli von 10 – 17:00
Dienstag, 18. Juli von 10 – 17:00

John Gerard, 1955 in Michigan/USA geboren, absolvierte ein Kunststudium in Kalamazoo (USA) und Bonn. 1984 verlegte Gerard seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin und eröffnete dort 1985 seine experimentelle Werkstatt für handgeschöpfte Papiere. Seit 1992 lebt und arbeitet der Künstler in Rheinbach bei Bonn. Dort eröffnete er 1993 die Eifeltor Mühle, ein Versandhandel für Papiermacherbedarf.
Im Zentrum seines Wirkens stehen einzigartige und von internationalen Gremien ausgezeichnete Künstlerbücher – Variationen des künstlerischen Ausdrucks mit dem Medium Papier- und seine Collagen.  John Gerard hat sich mit zahlreichen Ausstellungen in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten international einen Namen gemacht. Seine Arbeiten finden sich in vielen bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen, so unter anderem im Germanischen National-Museum, Nürnberg, der Herzog-August-Bibliothek, Wolfenbüttel, dem Gutenberg-Museum Mainz, der Bibliothèque nationale de France, Paris, der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln und der Library of Congress, Washington/USA. www.eifeltor-muehle.de

Meditatives Papiermachen/ Silent Papermaking

John Gerard

Das Schöpfen von Papier kann auch meditativ verstanden werden.  Durch die handwerklichen Bewegungsabläufe kommen Sie zur Ruhe.  So entsteht die optimale konzentrierte Atmosphäre zur Bogenherstellung, auf die sich dieser Kurs beschränkt. Gespräche finden in den Pausen statt. Ausschließlich für Fortgeschrittene.

Workshopkosten € 160,–
Materialkosten € 25.–

 

Mittwoch, 19. Juli 2017 10 – 17:00
Donnerstag, 20. Juli 2017 10 – 17:00

John Gerard, 1955 in Michigan/USA geboren, absolvierte ein Kunststudium in Kalamazoo (USA) und Bonn. 1984 verlegte Gerard seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin und eröffnete dort 1985 seine experimentelle Werkstatt für handgeschöpfte Papiere. Seit 1992 lebt und arbeitet der Künstler in Rheinbach bei Bonn. Dort eröffnete er 1993 die Eifeltor Mühle, ein Versandhandel für Papiermacherbedarf.
Im Zentrum seines Wirkens stehen einzigartige und von internationalen Gremien ausgezeichnete Künstlerbücher – Variationen des künstlerischen Ausdrucks mit dem Medium Papier- und seine Collagen.  John Gerard hat sich mit zahlreichen Ausstellungen in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten international einen Namen gemacht. Seine Arbeiten finden sich in vielen bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen, so unter anderem im Germanischen National-Museum, Nürnberg, der Herzog-August-Bibliothek, Wolfenbüttel, dem Gutenberg-Museum Mainz, der Bibliothèque nationale de France, Paris, der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln und der Library of Congress, Washington/USA. www.eifeltor-muehle.de

Prof. Pospihal mit Kassette

Schachtel, Kassette, Mappe

Ludwig Stumptner, Buchrestaurator

Die Grundlage für diese Werkstücke bilden Arbeitsschritte, die jeweils verschieden kombiniert werden. Wobei die Möglichkeiten der Variation und Ausgestaltung vielfältig sind.

Workshopgebühr € 157,–
Materialkosten nach Verbrauch

Samstag 21. Oktober 2017 von 9 – 17:00
Sonntag 22. Oktober 2017 von 9 – 17:00

Ludwig Stumptner Ausbildung zum Buchbinder und Buchrestaurator in Wien, Paris und am „Centro del bel Libro“ in Ascona. Als freiberuflicher Buchgestalter und Buchrestaurator tätig. Seit 1983 Lehrauftrag Buchbindetechniken an der Universität für Angewandte Kunst. Teilnahme an div. Ausstellungen und Wettbewerben.

Urushi frisch
Urushi Zapfer in Joboji
Urushi Rohlack spachteln
Urushi Black Square # 58 von Astrid Edlinger
Urushi
Urushi Versuche

Urushi – japanische Lacktechnik

Astrid Edlinger

Dieser Kurs bietet eine erste Einführung in die japanische Lacktechnik. Im Rahmen eines exklusiven Museums- bzw. Atelierbesuchs haben die TeilnehmerInnen Gelegenheit, historische und zeitgenössische Lackobjekte kennenzulernen, verschiedene Techniken und Möglichkeiten der Gestaltung werden vorgestellt. Eigene praktische Versuche erlauben darüber hinaus diese aufwändige Technik tatsächlich zu »begreifen« und ein kleines, selbstgemachtes Urushi-Objekt mit nach Hause zu nehmen.

ACHTUNG: Im Umgang mit frischem, noch nicht ausgehärtetem Urushi können bei Hautkontakt allergische Reaktionen auftreten. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, Arbeitsmantel oder -schürze und Schutzhandschuhe mitzubringen.

Kurskosten: € 158.–
Material: ca. € 25.–

Donnerstag 26. Oktober 2017, 14 – 17:00
Freitag 27. Oktober 2017, 14 – 17:00
Samstag 28. Oktober 2017, 14 – 17:00
Sonntag 29. Oktober 2017, 14 – 17:00

https://www.youtube.com/watch?v=WkxXVazlO3I

Astrid Edlinger, geb. 1968, Studien an der Universität für angewandte Kunst, Wien; Diplomarbeit zum Raumbegriff im Architekturdiskurs und der University of Tokyo, Department of Architecture (diverse Konferenzbeiträge). Tätigkeiten u. a. im Nachtdienst bei der Post, als Textilrestauratorin und AHS-Lehrerin. Seit 2011 als Künstlerin tätig, intensive Auseinandersetzung mit der japanischen Lacktechnik (erneuter Japanaufenthalt im Sommer 2011) und eigene künstlerische Arbeiten mit URUSHI. Letzte Ausstellung »100 Black Squares | Black Square Sweatshop« im Nov./Dez. 2015 im ausstellungsraum.at

Langstich, koptische Bindung und Criss-Cross-Binding

Mag. Ilse Mühlbacher

In diesem Kurs werden drei außergewöhnliche Buchkonstruktionen erarbeitet und können dann individuell interpretiert werden. Weitere spannende Versionen dieser Bindetechniken werden vorgeführt und können mit dazu geeigneten Materialien realisiert werden. Durch den Einsatz von verschiedenen Gestaltungselementen und Materialien sind individuelle Lösungen umsetzbar.
Alle drei Techniken können klebstofffrei hergestellt werden.
Mitzubringen: Arbeitsgewand, Schere, Bleistift, Radiergummi, Lineal, Dreieck, Stanleymesser, 1 flacher Pinsel (2-3 cm breit). Wenn vorhanden: Falzbein, Ahle, Flachzange, Steine oder Gewichte zum Beschweren

Workshopkosten € 165.–
Materialkosten
€ 18,–
Beinhaltet: Papier, Karton und Pappe, Klebstoff, Bänder, Heftzwirn, Bretter, Buchbinderleinen, Fotokopien und sonstiges Zubehör; Leder wird ggf. nach Verbrauch separat verrechnet.

Freitag, 24. November von 14 – 18:00
Samstag, 27. November von 9 – 12:00 und 14 – 17:00
Sonntag, 28. November von 9 – 12:00

Mag. Ilse Mühlbacher, geboren 1947 in Kremsmünster, O. Ö., Matura 1966 in Wels
1973 Heirat mit Dr. Ferdinand Mühlbacher, 4 Kinder
1972 Abschluß mit einem Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für künstlerische Schrift- u. Schriftgestaltung, Prof. Goldschmid.
1982 Sponsion zum Magister artium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schillerplatz, mit dem Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung an AHS. Anschließend Absolvierung des Probejahres in BRG 1070 Wien, Kandlgasse.
Seit 1977 Kursleitertätigkeit im Rahmen der Geraser Kunstkurse mit Schwerpunkt Buchbinden, Buchreparatur und Buntpapierherstellung, sowie im Bildungszentrum Stift Schlierbach/ O.Ö. und im Rahmen der Kulturinitiative Niederösterreich.
Berufliche Tätigkeit: seit 14 Jahren ständige Mitarbeiterin des Institutes für Restaurierung (Schwerpunkt Buchrestaurierung) der Österreichischen Nationalbibliothek Wien; Buchrestaurierungen im eigenen Atelier.

Adventwerkstatt

Weihnachtliches für den Christbaum, zur Dekoration und zum Verschenken wird von unterschiedlichen WorkshopleiterInnen vorgestellt. Das genaue Programm wird ab September 2017 online sein.

8., 9. + 10. Dezember 2017

Werkstatttag oder „Ich hab’ da eine Idee“

Nach mehr als zehn Jahren Workshopprogramm haben sich viele Workshopteilnehmerinnen ein Grundwissen angeeignet und möchten gerne ihre eigenen Projekte in der Werkstatt verwirklichen. Deshalb werden meistens an Samstagen Werkstatttage veranstaltet. Um genügend Platz zu haben, arbeiten maximal 4 Personen mit fachmännischer Assistenz an ihren Projekten. Die Atmosphäre ist meistens sehr motivierend und inspirierend und anders als in Workshops werden nicht Techniken vermittelt oder kleinformatig gearbeitet, sondern teils größere, zeitintensive, manchmal herausfordernde, jedenfalls individuelle Arbeiten realisiert.

Pro Person kostet die Benützung der Werkstatt mit Assistenz € 100.– / Tag, dazu kommen bei Bedarf die Materialkosten.
Wer sich für die Teilnahme an einem Werkstatttag interessiert, kann sich in eine Liste eintragen und wird dann regelmäßig über die aktuellen Termine informiert. Bitte schicken Sie eine Mail an: office(at)papierwespe.at mit dem Betreff: Werkstatttag.

Workshops oder selbständiges, projektbezogenes Arbeiten mit ganztägiger Assistenz in der Papiermacherwerkstatt nach terminlicher Vereinbarung. Tageshonorar 200,00 bei einer  Teilnehmerinnenzahl von 1-4 Personen.

Anmeldung

Wenn Sie sich zum Workshop anmelden möchten, füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus!

Für weitere Informationen können Sie uns unter der Tel.-Nr. +43 650 4300681 erreichen.

Die Teilnehmerzahl aller Kurse, falls nicht anders angegeben, beläuft sich auf maximal 8.

Bitte geben Sie uns Ihre E-Mail-Adresse bekannt, damit wir Sie über Aktuelles informieren können!

office(at)papierwespe.at

Papierwespe
Werkstatt für
Buch- und
PapierkünstlerInnen
Beatrix Mapalagama

Kleistgasse 18/4, Eingang ums Eck
A-1030 Wien
mobil:
+43 650 4300681
office(at)papierwespe.at